Sturm schädigt niedersächsische Wälder


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HANNOVER. Die Stürme der vergangenen Tage richteten zum Teil erhebliche Schäden in den niedersächsischen Wäldern an. Das teilen heute die Niedersächsischen Landesforsten mit. Besonders betroffen seien in Niedersachsen das Tiefland sowie exponierte Mittelgebirgslagen im Solling, Harz und Weser-Leinebergland sowie das Osnabrücker Hügelland. Neben Einzel- und Nesterwürfen – hier sind vereinzelt oder in Gruppen Bäume umgestürzt – sind besonders im Tiefland auch flächige Blößen entstanden, die in den nächsten Jahren wieder aufzuforsten seien.


Niedersachsens Forstministerin Barbara Otte-Kinast: „Dürre, Borkenkäfer und jetzt wieder Stürme – Niedersachsens Wälder kommen einfach nicht zur Ruhe. Mein Dank gilt sowohl der Landwirtschaftskammer mit ihren Bezirksförsterinnen und -förstern als auch dem Personal der Landesforsten sowie den zahlreichen Privatwaldbesitzenden, die nun die Schäden begutachten, die Wälder wieder sicher machen und anschließend mit der Wiederaufforstung beginnen.“


Derzeit könne die betroffene Waldfläche und die Schadholzmenge noch nicht näher beziffert werden. Mit Prognosen rechnet das niedersächsische Forstministerium (ML) gegen Ende dieser Woche, nachdem sich die Förster ein erstes Bild machen konnten. In diesem Zusammenhang rät das ML auch in den nächsten Tagen zur Vorsicht und warnt davor, die Wälder zu betreten. Denn: Auch wenn der Sturm inzwischen abgeklungen ist, besteht weiterhin die Gefahr durch herabfallende Äste und umstürzende Bäume.

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