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"Spenden für Straftaten" - Bundesweite Razzia bei "Letzter Generation"


Archiv: Peter Müller | "Klimakleber" in Celle


MÜNCHEN/CELLE. Beamte der Generalstaatsanwaltschaft München, des Bayerischen Landeskriminalamtes (BLKA) und weiterer Bundesländer durchsuchen heute 15 Objekte der sogenannten "Letzten Generation" im gesamten Bundesgebiet. Gleichzeitig wurden Konten beschlagnahmt und Vermögen gesichert.

Aufgrund zahlreicher Strafanzeigen aus der Bevölkerung, die seit Mitte des Jahres 2022 eingingen, leitete die Generalstaatsanwaltschaft München ein Ermittlungsverfahren gegen insgesamt sieben Beschuldigte im Alter von 22 bis 38 Jahren wegen des Tatvorwurfes der Bildung bzw. Unterstützung einer kriminellen Vereinigung gemäß § 129 Abs. 1 S. 1, 2 StGB ein.


Den Beschuldigten wird zur Last gelegt, eine Spendenkampagne zur Finanzierung weiterer Straftaten für die „Letzte Generation“ organisiert, diese über deren Homepage beworben und dadurch bisher einen Betrag von mindestens 1,4 Mio. Euro an Spendengeldern eingesammelt zu haben. Dieses Geld wurde nach den bisherigen Erkenntnissen überwiegend auch für die Begehung weiterer Straftaten der Vereinigung eingesetzt.


Zwei Beschuldigte stehen zudem im Verdacht, im April 2022 versucht zu haben, die Öl-Pipeline Triest-Ingolstadt (sog. kritische Infrastruktur in Bayern) zu sabotieren. Ziel der Durchsuchungen sei das Auffinden von Beweismitteln zur Mitgliederstruktur der “Letzten Generation“, die weitere Aufklärung ihrer Finanzierung sowie die Beschlagnahme von Vermögenswerten.


Auch in Celle nötigte die Vereinigung, auch als "Klimakleber" bekannt, am 30.3. Verkehrsteilnehmer. Eine weitere Aktion war am 8.5. geplant, zu der es nicht kam.


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