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SPD-Anfrage aus Lüneburg: Wie geht es weiter mit Metronom?



LÜNEBURG/CELLE. Viel Unmut in der Bevölkerung über das ausgedünnte Angebot und mangelnde Zuverlässigkeit. Daher setzt sich die SPD Lüneburg seit Monaten für eine merkliche Verbesserung ein und führte in einer öffentlichen Veranstaltung den gemeinsamen Austausch mit dem Metronom-Sprecher Tiedemann.


Land will Verkehrsvertrag mit Metronom beenden


Zum Hintergrund: Der Aufsichtsrat der Niedersächsischen Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) hat in einer Sondersitzung beschlossen, Verhandlungen über die vorzeitige Beendigung des Verkehrsvertrags mit der Metronom Eisenbahngesellschaft einzuleiten. Das Ziel: den bestehenden Vertrag bis Juni 2026 aufzuheben und parallel ein neues Konzept für das Hansenetz zu entwickeln.


Der Landtagsabgeordneter Philipp Meyn (SPD) machte deutlich: ,,Bei der Neuerstellung des Konzepts kommt es nun drauf an, konkrete und spürbare Verbesserungen umzusetzen! Bei einer neuen Ausschreibung erwarten wir, dass der notwendigen Verlässlichkeit bei einem guten Angebot mehr Raum eingeräumt. Hier gilt es auch Tarifkostensteigerungen realistisch abzubilden. Die beauftragten Eisenbahnverkehrsunternehmen müssen künftig verlässlich die vertraglichen Leistungen erbringen. Hierfür ist eine ausreichende Personalreserve entscheidend, welche die LNVG bei der Ausschreibung explizit berücksichtigen sollte. Ebenso fordern wir, dass bei einer Vergabe an zwei Eisenbahnverkehrsunternehmen bei einem notwendigen Umstieg in Uelzen die Anschlusssicherung gewährleistet wird. Es darf nicht sein, dass bei einer Neuvergabe an mehrere Eisenbahnverkehrsunternehmen für die Pendler und Pendlerinnen neue Probleme entstehen, wenn es beispielsweise durch Verspätungen dazu kommt, dass Menschen beim Umstieg den Anschlusszug verpassen.“


Metronom will bis 2026 zuverlässiger werden


Die Kritik der SPD an der Zuverlässigkeit des Metronoms wurde im Vorfeld der Veranstaltung sehr deutlich geäußert. So hatte der Ortsverein Lüneburg bereits im Dezember eine Beendigung des Vertrages gefordert. Umso produktiver gestaltet sich der direkte Austausch mit Metronom-Sprecher Björn Tiedemann. Er machte deutlich, dass mit dem Metronom bei der künftigen Ausschreibung zu rechnen sei und bis zum Sommer 2026 die Verlässlichkeit aber auch die Sauberkeit in den Fahrzeugen gesteigert werden solle. Selbstkritisch räumte er für das Unternehmen ein, dass Verbesserungen angestrebt würden und das Unternehmen gewillt sei, an die innovative Anfangszeit anzuknüpfen.  


Der Blick wurde von allen Teilnehmenden nach vorn gerichtet. Es bestand Einigkeit darin, dass der Metronom nicht der alleinige Verursacher für Verspätungen sei, denn die Schieneninfrastruktur auf der Strecke Hannover-Hamburg ist überlastet. Es bedarf kräftiger Investitionen in die Schiene. Die Einfahrt in den überlasteten Hamburger Hauptbahnhof ist schwierig und Verspätungen von 30% im Fernverkehr führen durch unplanmäßige Überholungen zu Verspätungen im Nahverkehr.


Die Vorsitzende Karoline Feldmann zog ein positives Fazit der gut besuchten Veranstaltung: „Wenn unsere Pendlerinnen und Pendler immer wieder gezwungen werden, auf das Auto umzusteigen, werden wir diese Menschen nur schwerlich für den ÖPNV zurückgewinnen – daher wird die SPD weiterhin das Ringen um einen besseren Nahverkehr aktiv begleiten und die Menschen vor Ort einbinden!“


Text: SPD-Büro Philipp Meyn

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