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So aktuell wie nie – Repair Café beschließt Jubiläumsjahr


Erfolgreiches Ende des 10. Jubiläumsjahres Fotos: Peter Müller

CELLE. Es war das letzte #Repair Café in der museumspädagogischen Werkstatt des #Bomann-Museums in diesem Jahr. Damit geht ein erfolgreiches Jubiläumsjahr zu Ende. Vor 10 Jahren stieß der damalige Museumspädagoge des Museums Uwe Rautenberg auf die Idee, die ihren Ursprung in den Niederlanden hat, und begründete das Repair Café in Celle.


Von der Puppe ohne Arm über die Lampe, die nicht leuchtet, bis zum Transistor-Radio, das nicht spielt – wer defekte Gegenstände aus seinem Haushalt nicht einfach dem Müllcontainer übereignen möchte, der tritt den Weg ins Museum an und erhält kostenlos Hilfe von einem ehrenamtlichen „Tüftler-Team“.

Das Repair Café ist eine Erfolgsgeschichte.


„Zunächst boten wir nur jeden zweiten Monat einen Termin an, nun öffnen die Pforten jeden ersten Donnerstag im Monat“, berichtet Adrian Schwinge, der gemeinsam mit Elke Graßl das museumspädagogische Team bildet. Die Nachfrage für den Service steigt ebenso wie für Plätze in der Werkstatt. „Wir haben mittlerweile eine lange Warteliste, denn die Anzahl an Plätzen ist begrenzt“, erzählt Schwinge. Die Besucher dürfen alles mitbringen, was sie tragen können. „In der Regel sind es Menschen, die einer Generation angehören, die nicht gleich alles wegwarf, nur weil es defekt war. Sie wuchsen mit einer Reparaturkultur auf“, erläutert er. Seit einiger Zeit kämen jedoch auch jüngere Leute. #Upcycling und #Nachhaltigkeit liegen eben im Trend, das Repair Café war einen Schritt voraus und ist nun so aktuell wie nie.


Und so geht es im kommenden Jahr weiter, am 2. Februar zwischen 14 und 17 Uhr findet das erste Repair Café des Jahres 2023 statt.



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