top of page
Premium-Sidebar-Hintergrund-580x740.jpg

Anzeigen

IKK classic
Top_Rectangle_300 x160 CH_be_happy.jpg
Top_Rectangle_300 x160 CH_be_happy.jpg

Präsentation im Heimatmuseum Römstedthaus: „Slow Food“ zwischen Frühgeschichte und Mittelalter


Nach alten Methoden hergestellter Twaróg-Käse


Foto: Anna Maria Rumińska/Slow Food Dolny Śląsk


BERGEN. Im Rahmen des Frühlingsmarktes „Bergen blüht!“ zeigt das Heimatmuseum Römstedthaus eine ganz besondere Präsentation: In der Zeit von 13 bis 17 Uhr zeigt die Ernährungsanthropologin Anna Maria Rumińska in den Museumsräumen was Menschen früher gegessen haben.


Mit der industriellen Revolution und dem rasanten technologischen Fortschritt seit dem 19. Jahrhundert hat sich die Ernährung in großen Teilen der Welt diametral verändert. Viele Zubereitungsarten aber haben sich über lange Zeit in der Volksüberlieferung gehalten. Anna Maria Rumińska wird einige Speisen vorbereiten, bei denen heute wenig verwendete Zutaten, wie beispielsweise Hirse, zum Einsatz kommen. Außerdem hat sie jede Menge Wissenswertes über Ernährungsgeschichte, alte Rezepte und essbare Pflanzen im Gepäck.


Anna Maria Rumińska leitet das Slow-Food-Convivium Dolny Śląsk (Niederschlesien) und beschäftigt sich mit der Rekonstruktion von Produkten und Gerichten aus der Vergangenheit. Die Präsentation in Bergen findet im Rahmen ihres Projekts "Kluska & Co." statt. Das Projekt wird durch die Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 finanziert. Es erforscht die gemeinsamen kulinarischen und ladwirtschaftlichen Traditionen Deutschlands, Polens und Tschechiens. Da die Lüneburger Heide am Rand der mittelalterlichen slawischen Siedlungsgebiete liegt, sind hier viele Gemeinsamkeiten mit heutigen deutsch-polnisch-tschechischen Grenzgebiet zu vermuten.


Text: Cornelia von Zengen

Comments


bottom of page