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Osterdemonstration und Friedensbewegung zu Rheinmetall in Unterlüß



Bildausschnitte von der Kundgebung, Foto: ver.di


UNTERLÜß. Aus Heidekreis, Celle und der Nachbarschaft kommend, bewegten sich 200 Menschen in einem bunten Demonstrationszug durch Unterlüß zum Rheinmetall-Hauptwerk, während parallel in vielen Städten Ostermärsche stattfanden. In Unterlüß war plakativ zu lesen: „Butter statt Kanonen“, „Verhandeln statt schießen“, „Rüstung blockieren“.


Schwerpunktthema war Konversion, Dazu hielt Charly Braun von der „Gewerkschaftlichen Initiative für Frieden und Militär- und Rüstungskonversion“ eine stark beklatschte Rede. Ausgehend von zentralen Gewerkschaftsbeschlüssen, Europas größtem Truppenübungsplatz zwischen Bergen und Bad Fallingbostel eine neue soziale, ökologische, nicht-militärische Wirtschaftsstruktur zu verpassen, forderte er, den „Platz“ zum Biosphärengebiet zu machen. Fachliche Berechnungen zeigen, dass so tausende zivile Arbeitsplätze in verschiedenen Branchen entstehen können. Die Neustationierung von zwei Panzerbataillionen hingegen wird zum Ziel feindlicher Bomben werden.

„Rheinmetall muss nicht Kriegsware produzieren, sondern ist auch erfolgreich mit seiner Automobilsparte.“, erläutert der Gewerkschafter. „Die hochqualifizierten Arbeitskräfte können auch Hightech für Kliniken und Klima produzieren“.


Schauspieler Rolf Becker plädiert „für verhandeln statt schießen“ und kritisiert unsoziale Hochrüstung und weltweite Bundeswehreinsätze als brandgefährlich. Hans-Dietrich Springhorn lässt die Demonstrierenden über einen Friedensappell abstimmen, in dem es heißt: „Macht Schluss mit einer Politik, die auf Blockdenken, wirtschaftliche Dominanz und Waffengewalt setzt! Deutschland muss ein Land sein, von dem Frieden ausgeht. Wir wollen kein anderes Land ruinieren und gegen keines Krieg führen.“


Text: D. Bösche

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