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Museums-Melange: Anfänge des Sports in Celle


Foto: Bomann-Museum Celle

CELLE. Am Donnerstag, 21. Dezember, um 15.30 Uhr bietet Hilke Langhammer die erste Kurzführung durch die Sonderausstellung „Ganz schön sportlich! Von Bewegung, Leistungssport und Freizeitspaß“ auf den Spuren der Anfänge des Sports in Celle an.


Zu Beginn des 19. Jahrhunderts beginnt mit dem Turnen in Deutschland die Geschichte der modernen Leibesübungen. Friedrich Ludwig Jahn begründet die Turnbewegung und erweitert Formen der Gymnastik durch Übungen an Barren oder Reck. Insbesondere das „frei“ in der Devise der Turnerschaft „Frisch – Fromm – Fröhlich – Frei“ lässt bei der Obrigkeit den Verdacht revolutionärer Bestrebungen der Turner aufkommen. Zeitweilige Turnverbote sind die Folge.


In der Breite gesellschaftsfähig wird das Turnen erst um die Jahrhundertwende. Der national-revolutionäre Charakter der Turnvereine wandelt sich zu einer national-konservativen Gesinnung. Nach 1900 gründen sich zahlreiche Vereine, doch kostspieliger Sport wie Fechten, Reiten oder Radfahren bleibt zunächst Privileg der oberen Schichten. Die Arbeiterschaft muss nach wie vor jede zur Verfügung stehende Zeit nutzen, um den Lebensunterhalt zu sichern.


Mit dem wachsenden Selbstbewusstsein der Arbeiterklasse und der Verkürzung der Arbeitszeiten kommen auch untere Bevölkerungsschichten in die Vereine oder gründen eigene Clubs. Insbesondere Fußball begeistert von Anfang an die Massen, im Gegensatz zum Turnen oder Radfahren ist der aus England kommende Ballsport von Beginn die Sportart der Arbeiterschaft, die nicht nur Aktive sondern auch zunehmend Vergnügungslustige an die Sportstätten zieht.


Im Anschluss ist wie immer Gelegenheit zum Austausch bei Kaffee und Kuchen. Der Eintritt inkl. Cafébesuch beträgt 9,50 Euro.

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