top of page
Premium-Sidebar-Hintergrund-580x740.jpg
bkk_hintergrund.jpg

Anzeigen

IKK classic
ah_speckhahn_5_ford_puma_top_rectangler_300x160_NEU.gif
Top_Rectangle_300 x160 CH_be_happy.jpg

Müde Übungsszenarien bei Antrittsbesuch von Ministerin Daniela Behrens


Daniela Behrens nimmt am Ende ihres Besuches in der NLBK eine Feuerwehrjacke entgegen. Fotos: Peter Müller

CELLE/SCHEUEN. Mit großem Interesse verfolgt die niedersächsische #Innenministerin Daniela #Behrens im Digitalstudio des Niedersächsischen Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz (#NLBK) die dargestellte Bandbreite an Möglichkeiten, die Virtual-Reality-Technologie heutzutage bietet. „Aber es findet ja auch seine Grenzen, ohne praktische Übungen geht es nicht“, sagt die Besucherin aus Hannover und erhält Bestätigung vom Präsidenten der Einrichtung in Celle/Scheuen, Mirko Temmler.


Er empfängt die Ministerin zum #Antrittsbesuch, denn allzu lange füllt sie das Amt noch nicht aus, sie ersetzt Boris Pistorius, der aus bekannten Gründen nach Berlin gewechselt ist. Auch das NLBK blickt in seiner jetzigen Form erst auf eine kurze Historie zurück. Im Januar 2021 wurde es gegründet, ging hervor aus zwei selbständigen Landesfeuerwehrschulen. Es ersetzt die Niedersächsische Akademie für Brand- und Katastrophenschutz (NABK) am Standort Scheuen.


„Das NLBK ist unser Dreh- und Angelpunkt auf Landesebene, wenn es um die Bekämpfung überregionaler #Brände oder #Katastrophen geht“, umriss Behrens die Kernaufgabe der Einrichtung, die sich auf drei Standorte mit insgesamt 142 Mitarbeitern verteilt. Aber auch die Aus- und Fortbildung von freiwilligen Feuerwehrleuten gehört zum Spektrum, und auf diesem Gebiet wird derzeit reformiert. Die Anzahl von Plätzen reicht beispielsweise für die Nachfrage nicht aus. „Wir sind dabei, die Kapazitäten zu erweitern und die Ausbildung von Feuerwehrleuten zu optimieren“, sagt Behrens, sie spricht von einem Bündel von Maßnahmen, das noch bis Ende 2024 für seine Umsetzung benötigen wird. Verstärkt soll Virtual-Reality-Technologie zum Einsatz gebracht und die Präsenzzeiten verkürzt werden, die digitalen Module, die am Anfang der Schulungen stehen, benötigen nicht zwingend eine Anwesenheit in der Feuerwehrschule.


„Ich bin hier, um zu verstehen, wie das alles hier funktioniert“, sagt Daniela Behrens und fügt hinzu: „Hauptsache, ich kann meine Fragen stellen.“ Eine Plattform für diesen Zweck bilden die Gespräche mit den Personen der Führungsebene hinter verschlossenen Türen sowie eine Simulation verschiedener Szenarien, die Brandbekämpfung mit sich bringen können.


Um alles so echt wie möglich aussehen zu lassen, finden sich auf dem weitläufigen Gelände ein Tante-Emma-Laden, eine Apotheke, ein Café und andere nachgeahmte Lokalitäten. Auf dem Programm steht als Anschauungsunterricht für die Ministerin ein Gruppenführerlehrgang, es gilt eine verletzte Person zu retten. Rauch tritt von überall her aus Fenstern und Lagerräumen, gleich mehrere Szenarien werden parallel geübt.


Die Kluft zu echten Brandszenarien ist groß, ein wenig müde und undynamisch wirken die Lehreinheiten. Durchaus verständlich – die Herausforderung dieses Vormittags bestand für die Feuerwehrleute weniger im Erlernen effektiver Brandbekämpfung als vielmehr im Ausblenden des hohen Besuches mit großem Stab und Medienaufgebot im Schlepptau.



Hozzászólások


bottom of page