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Mögliches Autoverbot in der Schuhstraße: Espe (FDP) teilt gegen Politiker aus


Foto: David Borghoff

CELLE. Björn Espe, Vorsitzender des Celler FDP-Ortsverbands, hat in einer Stellungnahme auf die mögliche Sperrung der Celler Schuhstraße für den Autoverkehr reagiert. Der Ausschuss für Klima, Umwelt, Verkehr und technische Dienste hatte am 19. September 2023 mit einer deutlichen Mehrheit dafür gestimmt, die Schuhstraße zur Fußgängerzone zu erklären. Espe kritisiert in seiner Mitteilung die SPD-Ausschussmitglieder Katja Hufschmidt-Bergmann und Jürgen Rentsch, unterstellt Torsten Schoeps (Wählergemeinschaft Landkreis Celle) Betrug an den Wählern und bezeichnet die Grünen als "Spaßpartei." Espe: "Alle Jahre wieder möchten SPD und Grüne die Welt retten, oder zumindest die Altstadt, in dem mal wieder die Schließung der Schuhstraße beantragt wird. Und ich kann es verstehen. Wenn man sonst keine guten Ideen hat, wiederholt man wenigstens immer wieder die schlechten der Vergangenheit. Dabei reichte es den beiden Parteien als Information nicht, dass die FDP vor der Kommunalwahl bereits mit den Akteuren der Schuhstraße gesprochen hat und sich 75% für eine Beibehaltung der Öffnung ausgesprochen haben, sowie die Stadt Celle bei einer Befragung zu nahezu dem gleichen Ergebnis kam. Leider geht es mal wieder nur um Ideologie und nicht um das Beste für die Menschen. Wenn aber die Schließung einer einzigen Straße so viel für die Umwelt bringt und die Aufenthaltsqualität dermaßen gesteigert wird, wie Herr Rentsch und Frau Hufschmidt-Bergmann von der SPD behaupten, frage ich mich, warum wir dann nicht die Straßen für den Verkehr sperren, in denen Sie beide wohnen? Dann ist ja der Umwelt quasi dreimal so viel geholfen und ihre Aufenthaltsqualität haben wir gleich mit gesteigert. Also gehen Sie mit gutem Beispiel voran und fordern Sie die Schließung Ihrer Straßen. Ich verspreche Ihnen, ich werde dafür stimmen.

Überhaupt ist der Begriff „Aufenthaltsqualität“ nur ein neuer Kampfbegriff für ihre Ideologie der autofreien Innenstadt und um ein Problem zu lösen, dass es gar nicht gibt. Als Bewohner der Innenstadt kenne ich jedenfalls niemanden, der die Schuhstraße wegen vermeintlich geringerer Aufenthaltsqualität meidet.

Richtige Erkenntnisse in die ganze Debatte haben aber die Grünen gebracht. In einer selbstausgedachten Studie haben Sie festgestellt, dass Autos durch die Schuhstraße fahren. Manche kürzen sogar über diesen Weg ab, anstatt den längeren Weg über den Nordwall zu fahren. Aber eine kürzere Zeit das Auto zu benutzen, ist auch wieder nicht richtig. Wenn die Grünen irgendwann noch feststellen, dass es nachts dunkel ist, sollten Sie dafür einen Nobelpreis bekommen. Man kann nur froh darüber sein, dass der Verwaltungsausschuss zu einem anderen Ergebnis als der Verkehrsausschuss kam und die hervorragende Entwicklung der Schuhstraße somit weitergehen kann. Aber apropos Ausschuss.

Einen regelrechten Skandal hat diesbezüglich Torsten Schoeps zu verantworten. Ich zitiere:

„Ohne Parkgebühren für die ersten 30 Minuten parken, überall in der gesamten Innenstadt. Die Schuhstraße bleibt für den Verkehr im inneren Ring geöffnet“

Was klingt, wie die hervorragenden Vorschläge der FDP, steht bis heute als Wahlprogramm auf der Homepage der Wählergemeinschaft Celle.

Nach der Wahl hat Herr Schoeps allerdings für seine persönliche Macht und ein paar Posten eine Gruppe mit den Grünen, der Spaßpartei, dem Ex-SPDler und der SED Nachfolgepartei gebildet und nun genau das Gegenteil in dem Ausschuss gefordert, was er den Wählerinnen und Wählern in Celle versprochen hat. Was daran noch „parteilos, sachbezogen und unabhängig“ sein soll, wie es die Wählergemeinschaft propagiert, weiß kein Mensch.

Herr Schoeps, wenn Sie noch einen Funken Anstand in sich tragen, dann treten Sie nach diesem Betrug an den Wählerinnen und Wählern, die Ihnen und Ihrer Partei geglaubt haben, zurück, und hören somit auf, dem Irrsinn der Grünen hinterher zu rennen und deren Wünsche zu erfüllen. Der Schaden, den Sie der Demokratie mit Ihrem egoistischen Verhalten zufügen, ist jetzt bereits immens und für die Zukunft ist fraglich, was man der Wählergemeinschaft überhaupt noch glauben darf an Versprechungen." Text: Björn Espe

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