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Landessozialgericht verabschiedet Präsident Peter Heine


CELLE. Der Präsident des Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen (LSG) Peter Heine tritt zum Jahreswechsel in den Ruhestand. In einer internen Feierstunde hat er sich gestern von den Bediensteten seines Gerichts verabschiedet.


Die aktuellen Bedingungen ließen zwar nur einen sehr eingeschränkten Rahmen zu, aber dafür waren die Worte umso persönlicher: „Es hat mir Spaß gemacht und war Vergnügen und Ehre zugleich. Nie waren das eigene Amt oder die Position maßgeblich oder Selbstzweck - nicht im LSG und auch nicht im Justizministerium in Hannover. Maßgeblich kann allein sein das Streben, für die anvertraute Organisation möglichst gute Rahmenbedingungen zu schaffen, um qualitativ hochwertige Rechtsprechungsarbeit mit entsprechenden Ergebnissen in angemessener Zeit leisten zu können“, sagte Präsident Heine in seiner Ansprache.


Im Jahre 1987 trat Heine als Proberichter in den niedersächsischen Justizdienst ein. Er war als Richter am Landgericht in Braunschweig eingesetzt und fand dann seinen Weg über die Tätigkeit als Präsidialrichter und das OLG Braunschweig zum Justizministerium. Nach einer zwischenzeitlichen Tätigkeit am Bezirksgericht Magdeburg war er im Ministerium tätig, zuletzt fast acht Jahre als Abteilungsleiter, bis er am 6. April 2010 zum Präsidenten des LSG Niedersachsen- Bremen ernannt wurde. Unter seiner Leitung wurde im Zuge der Personalaufstockung ein 16. Senat eingerichtet.


Vizepräsidentin Lioba Huss würdigte in ihrer Ansprache Heines Persönlichkeit: „In dauerhafter Erinnerung bleiben mir Ihre Dynamik, Ihre Fröhlichkeit und Ihre Menschenfreundlichkeit. Sie haben sich immer vor ihre Leute gestellt, waren bei Fehlern nicht nachtragend und haben stattdessen immer in die Zukunft geblickt. Mit Ihrer Verbindlichkeit haben Sie sich allseits Achtung erworben und die Gewissheit, dass man mit Ihnen gute Lösungen finden kann. Als Präsident ist man idealerweise ein Menschenfreund – dieses Anforderungsprofil erfüllen Sie ganz wunderbar.“ Nach Heines Eintritt in den Ruhestand werden die Präsidialgeschäfte ab dem Jahreswechsel von Vizepräsidentin Huss stellvertretend fortgeführt.




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