Konfirmanden führen Projekt "Weg der Erinnerung" fort


BERGEN. Im Rahmen des Konfirmandenunterrichts haben sich KonfirmandInnen der St. Lamberti-Gemeinde Bergen mit dem Gedenken an die Inhaftierten im KZ Bergen-Belsen beschäftigt. Eine Pressegruppe berichtet über die Arbeit am "Weg der Erinnerung", die am vergangenen Wochenende stattfand: Der Holocaust ist ein wichtiges und bewegendes Thema. Und so haben sich auch die diesjährigen KonfirmandInnen der St. Lamberti-Gemeinde Bergen innerhalb von drei Projekttagen mit der Arbeit am „Weg der Erinnerung“ befasst, um diese weiterzuführen. Betreut wurde das Projekt durch Sonja Winterhoff (Diakonin St. Lamberti Gemeinde Bergen) und Moritz Thies (Jugendbildungsreferent Anne-Frank-Haus Oldau), langfristige Kooperationspartner und Unterstützer sind die AG Bergen-Belsen und die Gedenkstätte Bergen-Belsen.

Während dieser Arbeit im Projekt sind viele individuelle Eindrücke entstanden, welche in diesem Artikel beispielhaft zusammengetragen werden. Insgesamt hat das Projekt in uns viele Emotionen und Gedanken geweckt. Nach einer Einführung am Freitagnachmittag und intensiver biographischer Arbeit in der Gedenkstätte Bergen-Belsen am Samstag machten sich die TeilnehmerInnen in Gruppen auf den Weg , um das Projekt weiterzuführen und die Linie am Weg zu erneuern sowie Zitate aufzubringen. Zum Abschluss fand am Sonntag ein Gottesdienst in St. Lamberti statt.

Das Thema nahm viele der TeilnehmerInnen zutiefst mit und brachte sie miteinander ins Gespräch. Die Wichtigkeit dessen war allen bewusst und auch das Erinnern daran. So sagte Joshua, dass das Erinnern an das Geschehende und Hineinversetzen in das Leid der Betroffenen von größter Bedeutung und Aufgabe für ihn sei. Auch wenn dies nur sehr bedingt möglich ist, so zeigt es die Auseinandersetzung mit dem Thema. Bjarne, Hannes und Anna äußerten sich positiv gegenüber einer umfangreicheren Aufklärung zu dem Thema.


Anne-Franks Geburtstag im Gottesdienst zu feiern und das KZ Bergen-Belsen frühzeitig in der Schule anzusprechen waren Teile der zahlreichen Ideen der KonfirmandInnen. In einem waren sich zudem alle einig: Das Thema verdient an Würde und Aufmerksamkeit und es liegt in unseren Händen, dieses nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Gefördert wird das Projekt durch Demokratie Leben!





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