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Kleiner Plan, was nun? - Stadt lässt Anlieger außen vor


"Fachwerkmann" Kunstwerk von Ulrike Enders am Kleinen Plan Fotos: Peter Müller

CELLE. Hat die Stadt einen Plan zum Kleinen Plan? Ja, hat sie. Im Ortsrat Blumlage/#Altstadt wurde er Anfang März vorgestellt, und bereits im November des vergangenen Jahres war von dem Straßenzug, der einen Eingang zur Altstadt bildet, im Rahmen der Entsiegelungskampagne für Asphaltflächen der CD-Kaserne und des Hermann-Billung-Gymnasiums die Rede.


Die Parkplätze kämen alle weg, es werde ein Areal mit Stauden, Gräsern und Gehölzpflanzungen geben, dazu Sitzgelegenheiten sowie einen neuen Fahrrad- und Fußgängerbereich, hieß es in dem an die Öffentlichkeit gerichteten Text.


Mit großem Interesse nahmen Menschen, die am #Kleinen #Plan Immobilien besitzen oder Geschäfte betreiben, die Neuigkeit zur Kenntnis, hielten eine an sie persönlich gerichtete Information für selbstverständlich, warteten also – vergeblich. Es kam kein Schreiben von der Stadt, das Auskunft gab über das Vorhaben. Auch nicht, nachdem im Februar dieses Jahres die Fördermittel in Höhe von 4,5 Mio Euro im Rahmen des Bundesprogramms „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ bewilligt wurden. Bis heute wandte sich das Neue Rathaus nicht an die Immobilienbesitzer und Betreiber der Geschäfte.


Wurde bei der Brandplatzsanierung wenigstens noch versucht, die Bürger zu beteiligen, ist dieses ein paar Ecken weiter in der City und einige Jahre später überhaupt kein Thema mehr. „Gestaltungsleistungen im öffentlichen Raum sind grundsätzlich Aufgaben, die von studierten Experten wahrgenommen werden, meist von externen Büros“, heißt es auf CH-Nachfrage bezüglich der Bürgerbeteiligung, die Verwaltung sei derzeit mit den Vorbereitungen beschäftigt, z.B. Ausschreibungen für Planungsleistungen. Gleichwohl würden die Anlieger zu gegebener Zeit eingebunden.


Die Frage, ob es sich um ein Geschäft der laufenden Verwaltung handele, demnach die gewählten politischen Vertreter ausschließe, lässt die Pressestelle unbeantwortet. Die Öffentlichkeit werde regelmäßig informiert werden, teilt die Sprecherin Myriam Meißner mit. Es wird also nicht mangeln an offiziellen Pressemitteilungen, die besonders in jüngster Zeit das Rathaus in hoher Zahl verlassen, mitnichten jedoch einen Ersatz darstellen für Präsentationen nicht nur in Ortsräten, sondern in den politischen Ausschüssen und den dazugehörigen Diskussionen mit unterschiedlichen Perspektiven, Fragestellungen und Kritik.


Was wird beispielsweise aus der Skulptur „Fachwerkmann“ von Ulrike Enders oder dem Bücherschrank? Werden beide an ihrem Standort bleiben? „Das Vorgehen zu dem Kunstwerk ist noch nicht abgestimmt“, schreibt Myriam Meißner. Im Protokoll der Ortsratssitzung ist zu lesen, es wäre an diesem Standort nicht mehr vorgesehen.


In welches Gesamtkonzept zur #Altstadtgestaltung bettet sich die Neuerung des Areals ein? Der Entwurf des früheren Stadtbaurates Ulrich Kinder „Lebendige Altstadt“ scheint obsolet. Das werde alles überarbeitet, heißt es aus den Reihen der Politik. „Bei den gezeigten Skizzen handelte es sich um Vorentwürfe“, lautet die Antwort von Myriam Meißner.


Während die Verwaltung also bereits bei der Arbeit ist und plant zum Kleinen Plan, bleibt den Anliegern nichts anderes, als zu warten, wann die Verantwortlichen im Neuen Rathaus eine Kontaktaufnahme für gegeben halten. Auch angesichts der Tatsache, dass der Straßenzug Teil des #Sanierungsgebietes #Altstadt ist, und somit eine Wertsteigerungsabgabe für Immobilien nach der Erneuerung ansteht, für sie und vielleicht auch für Außenstehende eine schwer nachvollziehbare Vorgehensweise von Seiten der Behörden.



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