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Jahreshauptversammlung des Fördervereins für die Erinnerungsstätte Luftbrücke


Der neue Vorstand des Fördervereins für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V. in Faßberg: Ludger Osterkamp, Alexander Nielsen, Fred-Oliver Ohm, Rainer Arndt, Stefan Bienge und Rolf Bornheber (v.l.). Foto: Martin Sagehorn
Der neue Vorstand des Fördervereins für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V. in Faßberg: Ludger Osterkamp, Alexander Nielsen, Fred-Oliver Ohm, Rainer Arndt, Stefan Bienge und Rolf Bornheber (v.l.). Foto: Martin Sagehorn

FASSBERG. Der Förderverein für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V. in Faßberg hatte jüngst zu seiner jährlichen Mitgliederversammlung in das Soldatenheim Haus Schlichternheide in Faßberg geladen. Insgesamt konnte der 1. Vorsitzende Ludger Osterkamp, 25 Personen begrüssen, die nicht nur über das abgelaufene Jahr, die anstehenden Termine und Projekte im Luftbrückenmuseum informiert wurden, sondern auch einen neuen Vorstand zu wählen hatten. Nach der offiziellen Begrüßung und der Feststellung der Beschlussfähigkeit ging Osterkamp zunächst auf das Jahr 2021 ein, das ganz im Zeichen der Corona-Pandemie stand. „Wir haben es trotz der zunehmenden Inzidenzen geschafft, unser Museum bis zum Saisonende am 31. Oktober 2021 planmäßig geöffnet zu halten. Leider konnten wir unsere „Touchscreens“ wegen der Pandemie nicht in Betrieb nehmen. So wurde gerade unseren jüngsten Gästen wieder die Möglichkeiten der Spurensuche im Museum genommen“, so der Vorsitzende. Insgesamt kamen 3.559 Gäste ins Museum und es wurden 27 Führungen mit 526 Besucherinnen und Besuchern durchgeführt. „Organisatorisch war es bei den Führungen eine Herausforderung, weil wir aufgrund der Beschränkungen der Personenzahl in geschlossenen Räumen mit kleineren Gruppengrößen und damit auch mehr Personaleinsatz arbeiten mussten“, betonte Osterkamp.


Ukraine und CARE


Zum Ende seines Vortrags ging Osterkamp auch auf den Krieg in der Ukraine ein und sagte, dass der Förderverein dazu eine Kooperation mit CARE-Deutschland eingegangen sei, um dem durch den Krieg gebeutelten Land und seinen Menschen mit Geldspenden zu unterstützen. „Wir haben am Tag der Bundeswehr im Jahr 2019 sehr gut mit CARE Deutschland zusammengearbeitet und letzte Woche habe ich mit der Zentrale in Bonn über Möglichkeiten der Hilfeleistung gesprochen. CARE unterstützt im Bereich Ukraine schwerpunktmäßig Frauen und Kinder. Dabei stehen finanzielle Mittel im Vordergrund, weil für den Bereich Sachspenden andere Organisationen, wie das THW oder das Rote Kreuz besser aufgestellt sind. CARE war von unserer Idee sehr angetan und hat uns bei den Vorbereitungen unterstützt“. Der Förderverein bietet daher auch der breiten Bevölkerung an, noch bis zum 31. März dieses Jahres Geldspenden über das Konto des Fördervereins für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V. unter dem Stichwort ‚Ukrainehilfe Förderverein Luftbrücke‘, Konto DE67 2579 1635 0023 3323 00 bei der Volksbank Südheide - Isernhagener Land - Altmark an CARE-Deutschland weiterzuleiten. Selbstverständlich wird der Verein eine entsprechende Spendenbescheinigung ausstellen.


Neuer Schatzmeister


Danach trug Schatzmeister Gerhard Källner zur Finanzlage des Vereins vor und stellte heraus, dass der Verein trotz der Pandemiebedingten Schwierigkeiten das Jahr mit einem Plus abschließen konnte. Nach dem positiven Bericht der Kassenprüfer Lothar Schubart und Michael Bogmaier konnte der Vorstand anschließend entlastet werden. Für Källner war es nach 28 Jahren als Schatzmeister der letzte Rechenschaftsbericht in dieser Funktion. „Seit der Gründung des Fördervereins im Jahr 1994 war Gerd Källner ununterbrochen als Schatzmeister tätig. Dafür danke ich ihm im Namen des Vorstands und des gesamten Vereins herzlich. Seine Arbeit war immer von Präzision, Sachlichkeit und Engagement im Sinne der Sache geprägt“, resümierte Osterkamp. Anschließend beschloss die Versammlung die Aufnahme Källners als Ehrenmitglied. Bei der darauffolgenden Wahl wurde Stefan Bienge als neuer Schatzmeister gewählt. Bei den weiteren Wahlen wurde Ludger Osterkamp als 1.Vorsitzender im Amt bestätigt, ebenso wie Fred-Oliver Ohm als 2. Vorsitzender. Ebenfalls wurde Rainer Arndt als Schriftführer wiedergewählt wie auch Rolf Bornheber als Beisitzer. Neu im Vorstand ist Alexander Nielsen, der als 2. Beisitzer gewählt wurde.


Projekte des Fördervereins


Danach gingen der Leiter der Militärgeschichtlichen Sammlung des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe, Hauptmann Martin Sagehorn, und Paul Hicks auf das anstehende Projekt mit der Grundschule in Müden ein. So wird die Arbeitsgruppe Luftbrücke der Grundschule Ende April wieder für drei Tage nach Berlin fahren, um auf den Spuren der Luftbrücke zu wandeln. „Durch diverse Besuche der Schülerinnen und Schüler im Luftbrückenmuseum in den vergangenen Monaten haben wir die Kinder, gemeinsam mit den Lehrerinnen der Grundschule, auf diese gut Reise vorbereitet“, berichtete Sagehorn bevor Paul Hicks auf die Planungen zum 75. Jubiläum der Berliner Luftbrücke in den Jahren 2023/2024 einging. So wird es eine Teilnahme des Luftbrückenmuseums an einer mehrmonatigen Ausstellung des Alliiertenmuseums Berlin, des Luftwaffenmuseums in Berlin-Gatow und Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst am ehemaligen Zentralflughafen Tempelhof geben. „Ebenso werden wir versuchen, im Juni 2024 wieder einige Rosinenbomber für ein entsprechendes Event nach Faßberg zu holen, um das Ende der Luftbrücke zu feiern“, so Hicks, bevor die Jahreshauptversammlung offiziell beendet wurde. Text: Paul Hicks


Ludger Osterkamp (l.) bedankte sich mit der Ehrenmitgliedschaft bei Gerhard Källner für 28 außergewöhnliche Jahre als Schatzmeister im Förderverein. Foto: Martin Sagehorn


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