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Heimatkundliche Vorträge bei Norddeutschem Abend

LACHENDORF. Nach langer Pause gab es wieder eine Veranstaltung im Schützenhaus Lachendorf. Der Kommandeur des Schützenvereins Timo Ebert und viele fleißige Helfer hatten zum Norddeutschen Abend geladen. Überpünktlich fanden die ersten Gäste, nach zwei Jahren, den Weg in die Jarnser Str. 36 und der Raum füllte sich bis zum letzten Platz. Pünktlich um 15:30 startete die Veranstaltung mit selbstgebackenen Kuchen und Kaffee.


Nach einer kurzen Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Dirk Schlüter und den Kommandeur begann dann der informative Vortrag von Peter Kewitsch zum Thema „Eine Geschichte der Landschaft unserer Heimat- Von den Zeiten der großen Vereisung bis heute“. Die ZuhörerInnen erfuhren, wie sich die Landschaft in den letzten 10.000 Jahren verändert hat und wie der Mensch diese Entwicklung maßgeblich beeinflusst hat.


Nach einer kurzen Pause und der Stärkung am Kaffee- und Kuchenbuffets, bei dem vereinzelt bereits der Schwenk zu Kaltgetränken gewagt wurde, folgte der Vortrag des zweiten Redners des Abends, Hendrik Altmann. Auch er freute sich, endlich mal wieder in seiner Funktion als „ehrenamtlich Beauftragter der archäologischen Denkmalpflege in Stadt und Landkreis Celle“ vor so vielen Leuten sprechen zu dürfen statt „nur digital“ mit der Welt verbunden zu sein. Der Raum hing an seinen Lippen und hörte begeistert die Geschichten, Anekdoten und Fakten seines Vortrages. Auch so manch ältere Semester im Saal lernten hier noch was Neues. Erklärungen, warum manche Straßennamen in Lachendorf so heißen wie sie heißen, sind immer wieder ein Highlight und sorgen für Erstaunen. Viele der Teilnehmer werden sicherlich beim nächsten Sonntagsspaziergang einige der angesprochenen Orte besuchen und vielleicht ihr Dorf nochmal in einem anderen Licht sehen.


Mit vielen neuen Informationen versorgt, gab es dann auch wieder eine verdiente Pause, in der das Gelernte nochmal besprochen wurde und Verknüpfungen zum ersten Vortrag gemacht wurden. "Besonders gefreut habe ich mich persönlich, dass die beiden geschichtsinteressierten Vortragenden trotz des Altersunterschieds sofort einen Draht zueinander aufgebaut haben und auch in Kontakt bleiben wollen. Bei beiden ist das Potenzial lange nicht erschöpft und wir freuen uns im nächsten Jahr neue spannende Fakten zu erfahren", so Timo Ebert. Dann kam der letzte Vortrag des Tages.


Der neue Ortsbrandmeister Michael v.d. Ahe stellt sich und die Ortsfeuerwehr Lachendorf vor. Zum Erstaunen der Anwesenden kam er nicht alleine, sondern brachte den Musikzug mit. Dieser sorgte gleich für eine Schunkelstimmung im gesamten Saal. Bei allem Spaß und Freude über das spontane Ständchen, wurde dann über Herausforderungen und die beeindruckende freiwillige Arbeit der Feuerwehr informiert. Auch wurde nochmal vor Augen geführt, wie wichtig so eine Feuerwehr für alle im Ort ist, selbst wenn man mal nachts von Sirenen geweckt wird. An dieser Stelle sei noch einmal auf das Antragsformular zum Förderer oder aktiven Mitglied im Downloadbereich hingewiesen (https://feuerwehr-lachendorf.de/).


Fotos: Timo Ebert

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