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Gegensätzliche Wetterwelten: Dauerregen im Süden – Waldbrandgefahr im Nordosten


Grafik: WetterOnline


BERLIN/CELLE. Der Frühling zeigt derzeit zwei komplett verschiedene Gesichter: „Italientief“ ANDREAS sorgt besonders in Bayern für viel Regen, während das Osteuropahoch TINA seine Fühler in den Nordosten Deutschlands ausstreckt. Bei einem trockenen Ostwind ist die Waldbrangefahr dort hoch.


Die Wettergegensätze in Deutschland sind aktuell sehr groß. „Wer am Donnerstag zwischen Berlin und München pendelt, erlebt eine Wetterwende um 180 Grad. In der Hauptstadt gibt es einen freundlichen Sonne-Wolken-Mix bei maximal 22 Grad, während es in München bei knappen 10 Grad ununterbrochen regnet“, so Niklas Weise, Meteorologe von WetterOnline. Das regnerische Wetter kann im Verlauf der zweiten Wochenhälfte regional sogar für leichtes Hochwasser sorgen. Von der Ostsee bis zum Erzgebirge hingegen ist die Waldbrandgefahr in den kommenden Tagen mitunter durch den lebendigen Ostwind deutlich erhöht.


Kontraste bleiben zunächst bestehen

Am Freitag und Samstag nehmen die Unterschiede nur wenig ab. In der Nordhälfte ist es unter Hochdruckeinfluss meist freundlich und trocken bei Höchstwerten zwischen 18 und 22 Grad, während im Süden dichte Wolken sowie Schauer und einzelne Gewitter bei rund 15 Grad an der Tagesordnung sind. Die Unwettergefahr ist dabei im Vergleich zur vergangenen Woche geringer. Ursache für das unbeständige Wetter in der Südhälfte ist weiterhin ein ausgeprägtes Tief im Mittelmeerraum. Es bewegt sich in den nächsten Tagen kaum von der Stelle und kann sich zum Wochenwechsel voraussichtlich sogar intensivieren.


Hochwassergefahr rund um die Adria

Der Schwerpunkt dieses markanten Tiefs liegt über Norditalien. Dadurch wird die feuchtwarme Mittelmeerluft angehoben und regnet sich besonders an den Gebirgen ab. Enorme Regenmengen mit entsprechender Sturzflut- und Hochwassergefahr sind binnen Wochenfrist besonders im dinarischen Gebirge und in den Südalpen zu erwarten. Anschließend könnte das Tief Anfang der kommenden Woche eine Zugbahn in Richtung Deutschland einschlagen. Inwieweit es sich dabei abschwächt, ist aber zum jetzigen Zeitpunkt noch unsicher. Ein stabiles Hoch mit deutschlandweiter Wetterberuhigung ist jedoch auch über die Monatsmitte hinaus erst einmal nicht in Sicht.


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