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Friedlicher "Kampfhund" will nicht kämpfen


Hund, Pitbull, ,
Symbolfoto: Scott / stock.adobe.com

BREMEN. Mehrfache Einsätze hat ein 27-jähriger Hundehalter im Bremer Hauptbahnhof verursacht. Er drohte Bundespolizisten und Passanten damit, seinen "Kampfhund" auf sie zu hetzen.

Am Sonnabend gegen 4:15 Uhr war der Mann aus Idar-Oberstein von der Bundespolizei aus einem Bahnhofslokal verwiesen worden. Sein Pitbull lief ohne Leine frei herum. Mehrere Gäste hatten sich bereits beschwert. Dem Platzverweis folgte er nicht und drohte damit, seinen Hund auf die Bundespolizisten zu hetzen. Der Pitbull war im Gegensatz zu seinem Herrchen jedoch ausgesprochen friedlich und eher in "Kuschellaune".

Eine halbe Stunde später belästigte der Mann erneut Passanten im Hauptbahnhof und soll ihnen gedroht haben, seinen Hund einzusetzen - so klickten die Handschellen. Später wurde der Mann von der Wache entlassen. Ermittlungen wegen der Vorkommnisse im Bahnhof dauern an. Eine Streife der Polizei Bremen brachte den "Kampfhund" aus präventiven Gründen im Tierheim unter. Er folgte brav.. "Rein emotional betrachtet ist es fraglich, ob der falsche Angehörige des Duos die nächsten Tage 'hinter Gittern' verbringen muss", so ein Sprecher der Bundespolizei.


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