Frühest mögliches Renteneintrittsalter für den Jahrgang 1956


CELLE. Wer 1956 geboren wurde, kann ab diesem Jahr ohne Abschläge die Regelaltersrente beziehen. Denn 2022 erreicht der Jahrgang das dafür notwendige frühestmögliche Renteneintrittsalter. Darauf weist der SoVD Celle hin. Die Voraussetzung: Betroffene waren mindestens fünf Jahre in der Rentenversicherung versichert. In bestimmten Fällen sei es aber möglich, vor dem Erreichen des Regelalters – gegebenenfalls mit Abschlag – in Rente zu gehen, etwa, wenn 45 beziehungsweise 35 Versicherungsjahre erfüllt werden oder bei einer Schwerbehinderung. Was es zu beachten gibt, erklärt der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Celle.


Wann man ohne Abzüge in Regelaltersrente gehen kann, ist vom Geburtsjahr abhängig und wird schrittweise angehoben. „Für den Jahrgang 1956 liegt das reguläre Eintrittsalter bei 65 Jahren und 10 Monaten“, weiß SoVD-Beraterin Sabine Kellner aus dem Beratungszentrum in Celle. Wer in diesem Jahr geboren wurde, kann also 2022 die Regelaltersrente beantragen – vorausgesetzt, er war mindestens fünf Jahre in der Rentenversicherung versichert.


Diejenigen, die nicht bis zu ihrem regulären Renteneintrittsalter arbeiten können oder möchten, haben gegebenenfalls die Möglichkeit, bereits früher die Rente zu beziehen – etwa, wenn 45 beziehungsweise 35 Versicherungsjahre erfüllt werden oder eine Schwerbehinderung vorliegt. „Hier gelten jeweils ganz unterschiedliche Voraussetzungen. Außerdem muss in bestimmten Fällen mit Abzügen gerechnet werden. Deshalb empfehlen wir Betroffenen, die durch diese komplexe Thematik verunsichert sind, sich in einem persönlichen Gespräch individuell beraten zu lassen. Wir helfen gerne weiter“, so Kellner.


Auch für Fragen zu weiteren Rententhemen stehen die BeraterInnen des SoVD in Celle zur Verfügung. Der Verband ist sowohl telefonisch als auch per E-Mail zu erreichen (05141 902910), info.celle@sovd-nds.de).



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