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Feuerwehrfahrzeuge und Ausrüstung für die Ukraine





HANNOVER/CELLE. Im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der Europäischen Union (UCPM) stellt das Land Niedersachsen der Ukraine acht Feuerwehreinsatzfahrzeuge, fünf tragbare Feuerwehrpumpen sowie zehn Stromerzeuger zur Verfügung. Die Übergabe erfolgte heute auf dem Gelände des Niedersächsischen Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) in Celle-Scheuen.


Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens sagt: „Die anhaltende Zerstörung der Ukraine durch den Angriffskrieg Putins auf die Ukraine ist furchtbar. Tagtäglich erreichen uns Bilder von bombardierten Häusern und von zerstörter Infrastruktur. Ein Ende ist derzeit leider immer noch nicht absehbar. Vor allem die Zivilbevölkerung leidet unter diesem brutalen Krieg, der jetzt schon über ein Jahr andauert. Es ist richtig und wichtig, dass wir als Land Niedersachsen - auch über die Aufnahme von Geflüchteten hinaus - die Ukraine logistisch unterstützen. Es freut mich daher sehr, dass wir dazu mit der heutigen Übergabe von acht Feuerwehreinsatzfahrzeugen, feuerwehrtechnischem Gerät und mehreren Stromerzeugern einen Beitrag leisten können. Diese Einsatzgeräte können vor Ort helfen, den Brand- und Katastrophenschutz zu stärken.“


Die Feuerwehrfahrzeuge wurden zuletzt für Ausbildungszwecke am NLBK genutzt und inzwischen durch Neubeschaffungen ersetzt. Im Detail handelt es sich um zwei Tanklöschfahrzeuge (TLF) (8/18 und 16/25), vier Löschgruppenfahrzeuge (LF) (zwei LF 8, ein LF 8/6 sowie ein LF 16/12), einen Rüstwagen 2 (RW 2) sowie einen Gerätewagen Gefahrgut (GW-G).


Des Weiteren umfasst die Spende:

  • fünf Tragkraftspritzen 8/8 (tragbare Feuerwehrpumpen),

  • acht Stromerzeuger mit einer Leistung von 5 kVA sowie

  • zwei Stromerzeuger mit einer Leistung von 13 kVA.


Zum Hintergrund

Die Abgabe an die Ukraine erfolgt über das Katastrophenschutzverfahren der Europäischen Union (Union Civil Protection Mechanism – kurz: UCPM). Über den UCPM hat die Ukraine zuvor die entsprechenden Bedarfe an die an diesem Verfahren teilnehmenden Staaten herangetragen. Die deutsche nationale Kontaktstelle hierfür ist das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum von Bund und Ländern (GMLZ), welches das niedersächsische Angebot an die koordinierende Stelle der EU weitergeleitet hat und von der aus die Ukraine über das Angebot informiert wurde.


Empfänger der Gegenstände ist der „Staatliche Dienst der Ukraine für Notfallsituationen“. Hierbei handelt es sich um eine dem ukrainischen Innenministerium nachgeordnete Behörde für Katastrophenschutz und Feuerwehr.


Fotos: Peter Müller


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