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Fachtag zum Fetalen Alkoholsyndrom (FASD) beim Landkreis Celle stößt auf große Resonanz

Moderator Ingo Bloess im Gespräch mit den Referenten (v.l.) Udo Beissel, Lutz Krüger-Ruda, Conny Kirsten und Nevim Krüger. Foto: Pressestelle Landkreis Celle
Moderator Ingo Bloess im Gespräch mit den Referenten (v.l.) Udo Beissel, Lutz Krüger-Ruda, Conny Kirsten und Nevim Krüger. Foto: Pressestelle Landkreis Celle


CELLE. Mehr als 10.000 Kinder werden jährlich mit einer angeborenen Schädigung durch Alkohol, dem Fetalen Alkoholsyndrom (FASD), geboren. Zu den Auswirkungen gehören Fehlbildungen, Verhaltensstörungen, Lernschwierigkeiten und Intelligenzminderung. Zu diesem Thema gab es am Mittwoch eine Fachtagung beim Landkreis, die auf großes Interesse beim Fachpublikum gestoßen ist.Dass Alkohol in der Schwangerschaft, egal in welchen Mengen, ein Risikofaktor für zum Teil gravierende, irreversible Schädigungen des ungeborenen Kindes darstellt, ist bereits vor mehr als 30 Jahren erkannt worden. Dennoch trinkt laut Deutscher Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) heute noch jede fünfte Frau während der Schwangerschaft Alkohol, häufig aus Unkenntnis über das Schädigungspotenzial auch von geringen Mengen Alkohol.


Mit dem Fachtag „FASD sichtbar machen“ hat sich Nevim Krüger, Vorsitzende der Selbsthilfegruppe Fasd-Perfekt aus Celle und Pflegemutter eines an FASD erkrankten Kindes, nun auf den Weg gemacht, um Aufklärungsarbeit zu leisten. „Vielen Menschen mit FASD sieht man ihre Behinderung nicht an. Sie fallen in der Gesellschaft durch unangepasstes Verhalten, Entwicklungsverzögerungen, Delinquenz oder Lernschwierigkeiten auf und werden schnell abgestempelt“, sagt Krüger. Ihr und den anderen Referentinnen und Referenten ist es wichtig, darüber aufzuklären, dass FASD eine hirnorganische Schädigung ist, die sich nicht im Laufe der Zeit verwächst. Besonders bei Menschen mit unsichtbaren Behinderungen fehlt in der Gesellschaft oftmals das Verständnis für ihre Bedürfnisse.


Das überwiegend pädagogische Fachpublikum hat die vielen Ratschläge im Umgang mit Menschen mit FASD dankend angenommen und die Unsicherheit vor dem Krankheitsbild FASD wird hoffentlich in Zukunft einem Verständnis und Handlungskompetenz weichen.Zum Abschluss der Tagung zieht Krüger ein positives Fazit, dankt allen Beteiligten, insbesondere dem Landkreis Celle für die fachliche und organisatorische Unterstützung.


Foto: Pressestelle Landkreis Celle

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