Führung im Bomann-Museum zur Celler Silbersammlung


CELLE. Am Donnerstag, dem 13. Januar um 15.30 Uhr, gibt Dr. des. Christopher Galler im Bomann-Museum in der Reihe „Museums-Melange“ Einblicke in die Celler Silbersammlung und stellt erste Ergebnisse der Forschungen zur Provenienz (Herkunft) einzelner Stücke vor


Vom 17. bis zum 19. Jahrhundert waren zahlreiche Silberschmiede in Celle ansässig, die hochwertige Erzeugnisse für das Bürgertum, den Adel und auch den Hof in Celle und später Hannover fertigten. Obwohl Celler Silber aufgrund seiner Qualität schon lange auf dem deutschen und europäischen Kunstmarkt gehandelt wurde, war die Celler Stadtmarke erst seit den frühen 1960er Jahren der Kunst- und Fachwelt bekannt. Somit konnte es erst fortan als Celler Erzeugnis identifiziert werden.


Ab diesem Zeitpunkt begann auch das Bomann-Museum mit dem Aufbau einer Sammlung von Celler Silber, die bis heute auf 193 Objekte von 37 Meistern angewachsen ist. Ein erheblicher Teil wurde bei über 30 Kunsthandlungen erworben. Aktuell wird die Herkunft mit Förderung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste untersucht. Hierbei soll geprüft werden, ob einzelne Stücke während der NS-Zeit aufgrund von Verfolgung entzogen wurden. Im Rahmen der Veranstaltung werden neben einer kurzen allgemeinen Einführung zum Celler Silber erste Ergebnisse der Forschungen vorgestellt. Dabei sind ausgewählte Originalstücke zu sehen, die sonst nicht in der Ausstellung zu besichtigen sind.


Die Teilnehmerzahl ist auf 10 Personen beschränkt. Es gilt die 2G-plus-Regel (zusätzlicher Text bei drei Impfungen nicht erforderlich) sowie die Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske während der Veranstaltung. Im Anschluss ist wie immer Gelegenheit zum Austausch im Museums-Café. Eintritt inkl. Kaffee und Kuchen 8,50 Euro. Anmeldung unter Tel. 05141 12-4540





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