EU beschließt Mindestquoten für E-Fuels - Jorczyk: "Bundesregierung ist nun gefordert"


BERLIN/CELLE. Im Rahmen der Neufassung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie hat das Europäische Parlament Mindestquoten für klimaneutrale synthetische Kraftstoffen (E-Fuels) im Verkehrssektor sowie für grünen Wasserstoff in der Industrie beschlossen. Das Celler Unternehmen JorczykEnergie sieht darin eine wichtige Weichenstellung für die klimafreundliche und bezahlbare Automobilität.

Nach dem Willen des EU-Parlaments soll der Anteil erneuerbarer Kraftstoffe nicht biologischen Ursprungs im Verkehrssektor bis zum Jahr 2030 mindestens 5,7 Prozent betragen. Mark Jorczyk, Geschäftsführer der Jorczyk Energie KG begrüßt das: „Grünstrombasierte, synthetische Kraftstoffe (E-Fuels) können einen unverzichtbaren Beitrag für das Erreichen der Klimaziele leisten. Eine ambitionierte Mindestquote im Verkehrssektor schafft Planungssicherheit sowohl für Produzenten als auch für Anwender und wird den weiteren Markthochlauf der E-Fuels anreizen. Die Entscheidung des EU-Parlaments stellt eine wichtige Weichenstellung dar, um E-Fuels als Lösungspfad für bezahlbare CO2-neutrale Mobilität aufs richtige Gleis zu setzen.“ Unterstützen wird dabei der vom EU-Parlament ebenfalls beschlossene Mindestanteil für in der Industrie verwendeten grünen Wasserstoff von 50 Prozent bis 2030 bzw. 70 Prozent bis zum Jahr 2035.

Jorczyk weiter: „Grüner Wasserstoff und darauf basierende E-Fuels sollen nach dem Willen des EU-Parlaments zukünftig eine wichtige Rolle beim Hochlauf der Erneuerbaren Energien spielen. Der EU-Ministerrat ist aufgefordert, die ambitionierten Ziele und die Mindestquoten mitzutragen. Die deutsche Bundesregierung sollte die Position des EU-Parlaments im EU-Ministerrat ebenfalls unterstützen!“


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