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Energiewende: CDU Altencelle im Bürgerdialog


Foto: CDU Altencelle
Foto: CDU Altencelle

ALTENCELLE. Im Rahmen des 5. Bürgerdialogs „Was bewegt Altencelle?“ hatte der Ortsverband Altencelle der CDU zum Thema Zukunft der Energie eingeladen. Der Ortsverbandsvorsitzende, Frank Toboll begrüßte als Referenten, Herrn Mark Jorczyk, Geschäftsführer der Jorczyk Energie KG. Dieser führt das elterliche Unternehmen in der 3. Generation seit 1999. Zu den Schwerpunkten der Firma gehören der Energiehandel mit Heizöl und Diesel und seit neuesten auch Klimadiesel. Weiter betreibt die Firma 10 Tankstellen und Autowaschanlagen. Das dritte Standbein ist der Tankbau und deren Instandhaltung und Reinigung.


Herausforderungen der Energiewende und globale Perspektiven

Herr Jorczyk führte aus, dass sein unternehmerisches Handeln eindeutig von den Europäischen und den Deutschen Klimaschutzzielen bestimmt wird. Deutschland will bis 2045 und die EU bis 2050 klimaneutral werden, sprich seinen Kohlendioxidausstoß bezogen auf 1990 auf 0 zu senken. Die Schwierigkeit der Energiewende ist, dass Deutschland auf der einen Seite aus der Stromproduktion in Kern- und Kohlekraftwerken aussteigt, aber für Elektroautos, Wärmepumpen und Digitalisierung zukünftig mehr Strom benötigt. Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch zu beachten, dass der Klimawandel eine globale Herausforderung ist und deshalb auch eine globale Lösung braucht.


Deutschland macht ca. 1 % der Weltbevölkerung aus und verursacht derzeit ca. 1,79 % der Kohlendioxid Emissionen. Da die Weltbevölkerung aber immer weiterwächst, insbesondere in Afrika und Indien, wird auch weltweit immer mehr Energie benötigt. Und auch die Mobilität wächst damit global. Die Politik in Deutschland will 2045 keine fossilen Energieträger mehr einsetzen, um die Erderwärmung auf max. 1,5 Grad Celsius zu beschränken. 20 % der Treibhausgasemissionen in Deutschland entfallen auf den Bereich Verkehr. 2050 wird in Deutschland nicht genügend grüne Energie zur Verfügung stehen, um den Bedarf zu decken. Deshalb ist Deutschland zu Importen von erneuerbaren Energien gezwungen, um die CO2 Neutralität zu erreichen. Global kann die Sonne den Energiebedarf der gesamten Erdbevölkerung decken.


E-Fuels als Schlüssel zur internationalen Energiewende

Durch Photovoltaikanlagen und Windkraftanlagen in sonnen- und windreichen Regionen, wie zum Beispiel in Südamerika, Afrika oder Australien, kann der weltweite Hunger nach grüner Energie gedeckt werden. Die entscheidende Frage für Deutschland ist, wie man den Strom von den Erzeugungsorten hierher bekommt. Der Transport per Kabel ist zu teuer und löst das bestehende Speicherproblem nicht. Der Lösungsansatz ist eine Verflüssigung des Ökostroms zu grünem Kraftstoff oder auch E-Fuels genannt. Die Kraftstoffart kann sowohl für PKWs, LKWs, Land- und Baumaschinen, Schiffe als auch Flugzeuge verwendet werden. E-Fuels sind überall flexibel einsetzbar und die weltweit bestehende Infrastruktur kann genutzt werden. Leider ist die Politik in Deutschland beim Thema E-Fuels ideologisch getrieben, weil sie den Einsatz von E-Fuels für PKWs nicht zulässt. Hier muss ein Umdenken und eine Technologieoffenheit erfolgen, wie es im neuen CDU-Grundsatzprogramm festgelegt ist.


Auch China hat erkannt, dass die Mobilität in Zukunft nicht nur mit Elektroautos möglich ist, sondern auch synthetische Kraftstoffe eine wichtige Rolle mit ca. 40 % Marktanteil spielen werden. Neben E-Fuels kann auch KlimaDiesel HVO100 eine Lösung zur Defossilierung sein.

KlimaDiesel ist ein synthetischer Kraftstoff, welcher aus biologischen Rest- und Abfallstoffen hergestellt wird. Er kann schon jetzt in den bestehenden Dieselmotoren eingesetzt werden.


Text: Frank Toboll, Ortsvorsitzender der CDU Altencelle

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