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Dorfentwicklung: Südheide erhält weitere Fördermittel für Projekte


LUTTERLOH/SÜDHEIDE. In der Dorfregion Südheide-Wietzendorf können weitere Projekte mit Mitteln aus der Dorfentwicklung mit der Umsetzung beginnen. Bei einer Sitzung des Arbeitskreises der Dorfregion erhielt Katharina Ebeling einen weiteren Bewilligungsbescheid von Siegfried Dierken vom Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) Lüneburg, Geschäftsstelle Verden. Der Bewilligungsbescheid gilt für eine Teildacherneuerung des Dorfgemeinschaftshauses in Lutterloh im Bereich des Schießstands. Nach Fertigstellung des Daches wird darauf eine Photovoltaik-Anlage errichtet. Auf diese Weise erfolgt eine zukunftsfähige Aufwertung des Gebäudes. Somit wurden alle drei beantragten Projekte der Gemeinde Südheide bewilligt. Im privaten Bereich wurden ebenfalls alle sieben Förderanträge bewilligt. Die Vorhaben beinhalten Umnutzungen von landwirtschaftlichen Gebäuden zu Wohnzwecken, Dach-, Fassadenund Fenstersanierungen sowie ortsbildgerechte Einfriedungen verschiedener Hofstellen. Diese Vorhaben befinden sich nun in der Umsetzung. Der erste Antragstichtag der Dorfregion vom 30.09.2022 ist somit als äußerst erfolgreich zu bewerten. Bei der Sitzung des Arbeitskreises am 29.08.23 auf dem Peetshof wurde außerdem über die Förderung von Kleinstvorhaben, der Qualifizierung Dorfmoderation und der Termine in 2024 gesprochen. Der Arbeitskreis besteht aus Vertretern aller Ortschaften der beiden Gemeinden, Bürgermeister Jörg Peters aus Wietzendorf, Bürgermeisterin Katharina Ebeling aus Südheide, dem ArL sowie Lena Nordhausen und Erika Bernau von der Sweco GmbH in Bremen als Umsetzungsbegleitung. Bei den sogenannten Kleinstvorhaben handelt es sich um sozialbezogene dörfliche Infrastruktureinrichtungen, welche zur Stärkung des „Sozialraumes Dorf“ beitragen und eine Wirkung für die Gemeinschaft erzielen. Dazu zählen u.a. die Neugestaltung von Plätzen, kleinere Verschönerungen an Gemeinschaftseinrichtungen und Pflanzaktionen. Die Durchführung dieser Kleinstprojekte erfolgt durch Vereine, Privatpersonen, Kirche oder Unternehmen. Ein Projekt erhält eine maximale Förderung von 2500 Euro. Die jeweilige Gemeinde zahlt einen Eigenanteil von mind. 10 Prozent je Projekt. Der Fördersatz für gemeinnützige juristische Personen liegt bei 75 Prozent und für juristische Personen des öffentlichen Rechts und natürlicher Personen bei 40 Prozent der Nettokosten. Für die Dorfregion stehen insgesamt 30.000 Euro bis zum Ausscheiden aus dem Dorfentwicklungsprogramm, voraussichtlich 2030, zur Verfügung. Die Entscheidung über die Einreichung der Kleinstprojekte beim ArL zur Bewilligung wird durch den Arbeitskreis gefällt, um eine gerechte Verteilung der Mittel zu gewährleisten.


Ein Tagesworkshop zur Qualifizierung Dorfmoderation findet am Samstag, dem 04.11.23 von 10 bis 16 Uhr in der Dorfregion statt. Die Örtlichkeit wird noch bekanntgegeben. Bei Interesse an einer Teilnahme kann Kontakt zur Umsetzungsbegleitung oder den Gemeinden aufgenommen werden. Es sind noch wenige Plätze verfügbar. Inhalt dieses ersten Workshops sind Moderations- und Methodentechniken, Weiterentwicklung von Projektideen zu ihrer Umsetzung, das eigene Dorf und die Dorfbiografie. Zu den Aufgaben der Dorfmoderation zählen wichtige Themen im Ort zu moderieren, Ideen zu geben und weiterzuentwickeln sowie Schnittstelle zwischen der Gemeinde und den Einwohnerinnen und Einwohnern zu sein.


Im Frühjahr 2024 findet der 1. Landplausch statt. Dort wird über die Entwicklungen in der Dorfregion berichtet. Die gemeinsame Fahrradtour im Juni 2023 ist auf große Resonanz gestoßen, weshalb im Frühsommer 2024 wieder ein aktiver Ausflug stattfinden wird.

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