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„Die 25 Friedhöfe der Stadt Celle“- Fotoausstellung im Neuen Rathaus


CELLE. „Die 25 Friedhöfe in der Stadt Celle“, so lautet der Titel einer Fotoausstellung, die am kommenden Montag, 5. September, um 10.30 Uhr, von Stadtbaurätin Elena Kuhls im Foyer des Neuen Rathauses eröffnet wird.


Erarbeitet und konzipiert wurde die Präsentation von Ruth Schimmelpfeng-Schütte, Vorsitzende Richterin am Landessozialgericht Niedersachen-Bremen a. D. in Zusammenarbeit mit dem städtischen Fachbereichsleiter Jens Hanssen erarbeitet worden ist. Zu sehen ist sie bis einschließlich 30. September im Rahmen der Öffnungszeiten des Rathauses, montags und dienstags von 8 bis 16 Uhr, mittwochs von 8 bis 13 Uhr, donnerstags von 8 bis 17 Uhr sowie freitags von 8 bis 13 Uhr.


Zum Inhalt teilt die Verwaltung mit: "Celle ist eine Stadt mit einer mehr als 800 Jahre alten und sehr interessanten Geschichte. Um den alten Stadtkern herum sind im Laufe der Jahrhunderte viele kleinere Orte entstanden, die ihre eigenen Friedhöfe hatten; diese Orte sind nach und nach eingegliedert worden. Inzwischen leben in Celle mehr als 70.000 Einwohner und Einwohnerinnen.


Alle diese Faktoren tragen dazu bei, dass Celle eine Stadt mit erstaunlich vielen Ruhestätten ist. Es geht nicht um Begräbnisorte im Landkreis Celle. Meine Recherchen beschränken sich auf die Stadt Celle, und sie hat die stattliche Zahl von 25 Friedhöfen oder Ruhestätten.


Die beiden Gräberfelder der Bronzezeit aus der Zeit von 1.500 bis 1.200 v. Chr. sind natürlich die ältesten Nachweise einer Beerdigungskultur im Celler Stadtgebiet. Aber auch das Alter des Friedhofs in Altencelle ist mit mehr als 1.000 Jahren beachtlich. Der Begräbnisplatz rings um die Sankt Cyriakus Kirche in Groß Hehlen steht dem mit einem Alter von 700 Jahren aus heutiger Sicht nur wenig nach.


In der Geschichte der Menschheit hat die Art und Weise der Bestattung immer eine große Rolle gespielt und sich stetig gewandelt. Und so verwundert es nicht, dass auch jetzt an der Verwirklichung einer Bestattungskultur gearbeitet wird, die den Überzeugungen und Lebensgewohnheiten der heutigen Zeit Rechnung trägt. Hierfür stehen die großen Friedhöfe der Stadt in besonderer Weise - der Stadtfriedhof und der Waldfriedhof. Dass daneben auch die kleinen Friedhöfe weiterbestehen und gepflegt werden, ist ein schönes Zeichen der Individualität und Vielfalt."


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