top of page
Premium-Sidebar-Hintergrund-580x740.jpg

Anzeigen

IKK classic
Top_Rectangle_300 x160 CH_be_happy.jpg
Top_Rectangle_300 x160 CH_be_happy.jpg

Der Frühling naht: "Frühsport für den grünen Daumen"


Foto: natalialeb / stock.adobe.com


BONN/CELLE. "Laut tickt die Uhr" für den #Rückschnitt von Hecken und Gehölzen. Dieser dürfe aus Tierschutzgründen nur noch bis zum 28. Februar erfolgen. Welche Arbeiten in der nächsten Zeit noch anstehen und wann das Wetter dafür günstig ist, erklärt Björn Goldhausen von #WetterOnline.


Für diese gibt es gleich zwei gute Nachrichten. Zum einen könne im Februar und Anfang März schon einiges Sinnvolles im #Garten erledigt werden. Dazu gehören die Pflege von Hecken, Bäumen und Sträuchern und die Verbesserung des Bodens. Zum anderen könnte den Gärtnern auch das Wetter entgegenkommen.

Bei der Wahl des Gartenoutfits sei man mit Gummistiefeln grundsätzlich auf der sicheren Seite, aber die Regenjacke könne zeitweise am Haken bleiben. Die Bedingungen für "erste hobbygärtnerische Exzesse" sind gar nicht so schlecht. „Es wird zum Wochenende zwar spürbar kälter, aber Höchstwerte um 5 Grad eignen sich immer noch bestens für Gartenarbeiten. Zu viel Sonne gibt es die nächsten Tage auch nicht – ideal für den Rückschnitt von Gehölzen und Hecken. Mittwoch ist es noch größtenteils trocken, am Donnerstag und Freitag kann es allerdings zeitweise etwas regnen oder schneien. Ab Sonntag ist es aber wieder verbreitet trocken, “ so Goldhausen.

Heckenrückschnitt nur noch bis zum 28. Februar

Zu den ersten frühen gärtnerischen Tätigkeiten gehört die Pflege von Bäumen und Sträuchern. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz ist der Rückschnitt von Hecken und Gehölzen im Gegensatz zum Formschnitt nur von Oktober bis einschließlich Februar erlaubt.

An trockenen Tagen mit Temperaturen über minus 5 Grad können Hecken und Sträucher zurückgeschnitten werden. Allzu viel Sonnenschein während des Schnittes ist übrigens gar nicht so gut. Die Hecken können austrocknen und verwelken. Trübe Tage sind demnach sogar günstig.

Auch Obstbäume und Beerensträucher können jetzt gestutzt werden. Am besten werden alle kranken und abgestorbenen Triebe zurückgeschnitten. Fallobst und Fruchtmumien sollten entfernt werden, um Pilzinfektionen vorzubeugen. Risse in der Rinde von Obstbäumen, die aufgrund von Temperaturunterschieden entstehen, können durch das Auftragen von Kalkanstrichen vermieden werden. Auch das Anlehnen von Brettern an die Südseite des Baumes ist hilfreich, da es das Aufwärmen der Rinde verhindert. Bäume und Sträucher können jetzt noch durch Stecklinge vermehrt werden. Aus den verholzten Trieben des Vorjahres werden dafür ca. 30 Zentimeter lange Stücke unterhalb einer Knospe abgeschnitten und so lange ins Wasser gelegt, bis sich Wurzeln gebildet haben. Bis sie dann groß genug für die Auspflanzung sind, werden sie zunächst in einen Kübel mit Erde gepflanzt.


Verbesserung und Vorbereitung des Bodens

Jetzt sei die beste Zeit, eine Bodenanalyse durchführen zu lassen. Diese wird von zahlreichen Garten- und Baumärkten angeboten. Danach können dann dem Boden ganz gezielt die richtigen Nährstoffe zugeführt und damit eine perfekte Wachstumsgrundlage geschaffen werden.

Mit der Bearbeitung des Bodens kann begonnen werden, wenn er nicht mehr schwer an den Schuhen klebt. Dann sollte der Boden gründlich aufgelockert und das vorhandene Unkraut entfernt werden. Zur Bodenverbesserung kann Kompost oder Stallmist eingearbeitet werden.


Ab ins Beet! Erste Aussaaten

Seit Mitte Februar können in dem geharkten Boden in günstigen Lagen Spinat, frühe Karotten, Radieschen und Zwiebeln ausgesät werden. Zur Sicherheit sollte die Aussaat aber mit Folie abgedeckt werden, um Frostschäden zu vermeiden.


Frühe Rasenpflege

Der Rasen wird jetzt auf ein lückenloses Grün vorbereitet, indem er gründlich abgeharkt und von Moos befreit wird. Abgestorbene Stücke werden möglichst entfernt. So wird der Rasen gut belüftet.


Vorbereitende Arbeiten bei Regen

Falls die Witterung keine Arbeiten im Freiland zulässt, ist immerhin Zeit, den Traumgarten zu planen. Aber auch putzen und auskochen von benutzten Blumentöpfen und Pflanzenkübeln macht Sinn, um vor der Neubepflanzung Pilzsporen den Garaus zu machen. In einem Gewächshaus können diverse Pflanzen vorkultiviert werden. Geeignet sind dafür aber auch kühle Innenräume.



Comments


bottom of page