"Das Rätsel der gelben Füße" - Präventionspuppenbühne der Polizei





CELLE. Die Präventionspuppenbühne der Polizeidirektion Lüneburg empfing in dieser Woche in der Polizeiinspektion Celle Vorschulkinder aus der Stadt Celle zu dem beliebten Theaterstück "Das Rätsel der gelben Füße".

17 Kindertagesstätten folgten der Einladung von Verkehrssicherheitsberater Karsten Wiechmann, Insgesamt nahmen rund 340 Kinder mit ErzieherInnen an den seit Montag bis heute angebotenen Vorführungen teil. Zusätzlich zur Lösung des spannenden Rätsels und jeder Menge lustiger Figuren, wie Frieda der Maus, dem schläfrigen Hund Herrn Meyer und Matze dem Zebra, vermittle das rund 45-minütige Theaterstück den zukünftigen Schulkindern wichtige Grundregeln und sicheres Verhalten im Straßenverkehr.



Thematisiert werde der sichere Schulweg: die gelben Füße, die den sicheren Weg zeigen, der Reim "Stehen. Sehen. Gehen!", und wie ich am besten sehe: zuerst nach links, dann nach rechts und dann nochmal nach links. Aber auch das Anschnallen in Fahrzeugen wurde nebenbei angesprochen. Das Ganze in einem spannend-witzig-kindgerechtem Stück. Neben Spiel und Spaß bekommen die Kinder so Gelegenheit, sich auf den künftigen Weg zur Schule vorzubereiten.

Auch dem Celler Polizeichef Frank Freienberg liegt die Sicherheit der kleinen Verkehrsteilnehmer sehr am Herzen. Daher besuchte er zwei der Bühnenaufführungen, um die Kinder bei der Erprobung von wichtigen Verkehrsregeln zu unterstützen. "Unsere polizeiliche Arbeit im Bereich der Prävention ist elementar für das Sicherheitsgefühl unserer Bürgerinnen und Bürger, besonders für die Kleinsten von ihnen. Daher freue ich mich sehr, dass wir endlich wieder die Gelegenheit haben, Theaterstücke unserer Präventionspuppenbühne in Präsenz durchzuführen.", so Freienberg.

Polizeihauptkommissar Wiechmann zeigte sich begeistert von den Fähigkeiten der Puppenbühne und ist überzeugt, dass es keine bessere Art gäbe, so viele junge Menschen nachhaltig und altersgerecht zu bilden. "Wer keine Ahnung hat, glaubt vielleicht, dass Polizei und Puppenbühne nicht zusammenpassen, weil die Beamten dort in dem Moment keine Räuber fangen. Wer aber einmal erlebt hat, mit welch hoher Qualifikation Menschen für Gefahren durch die Spezialisten der Präventionspuppenbühne sensibilisiert werden, der kehrt seine Meinung regelmäßig schnell in eine positive Sichtweise um," analysiert Wiechmann am Ende der letzten Aufführung. Die Polizei

beabsichtigt, diese Aktion auch im nächsten Jahr wieder durchzuführen.


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