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Da sein für Sterbende und Trauernde - Malteser zum Welt-Hospiztag


Symbolfoto: Malteser


HANNOVER/CELLE. Die meisten schwerkranken Patienten möchten zuhause sterben. Mitarbeiter des ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstes der Malteser in Hannover und Celle können helfen, diesen Wunsch zu erfüllen. Darauf weist der katholische Hilfsdienst anlässlich des Welt-Hospiztages am 8. Oktober hin, der unter dem Motto steht „Hospiz kann mehr“.


„Beim Sterben und Trauern soll niemand allein sein müssen. Das Angebot hospizlicher Begleitung ist gut und wird umfangreicher“, sagt Antje Doß, Koordinatorin der Malteser-Hospizarbeit in Hannover und Celle. Dabei kann die ambulante Hospizarbeit in beiden Städten auf einen großen Kreis Ehrenamtlicher im Alter zwischen 23 und 79 Jahren zurückgreifen.


Sensibilisiert und für die besonderen Hygiene-Bedingungen der Coronamaßnahmen geschult, stünden die Hospizbegleiter für den direkten persönlichen Kontakt bereit. Neue Begleiter seien in den vergangenen Monaten ausgebildet worden, die bewährten Kräfte seien zum großen Teil wieder aktiv. „Hospizarbeit kann mehr als nur eine Hand halten“, sagt Doß mit Bezug auf das Motto „Hospiz kann mehr“ des diesjährigen Hospiztages. „Hospizarbeit bedeutet heute ‚da‘ zu sein, sowohl für den Sterbenden oder Trauernden als auch dessen Angehörige. Der Zeitraum der Begleitung wird länger, die seelische Entlastung für alle in der Familie oder im Freundeskreis spürbarer. Das Zusammenspiel in der palliativen Versorgung durch Medizin, Pflege und soziale Dienste erlaubt es mehr Menschen, in den eigenen vier Wänden in Würde und im gewünschten Kreis zu sterben", so Doß.

Mit dem Online-Trauer-Angebot „Via. Trauer neu denken“ haben die Malteser ein digitales Angebot geschaffen, wo sich Betroffene jeden Alters - auch anonym - über E-Mail mit einem Trauerberater austauschen könnten.

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