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Christlich-jüdische Gesellschaft Celle nach Hamas-Angriffen bestürzt


CELLE. Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Celle hat sich zum Hamas-Angriff auf Israel geäußert: "Tief erschüttert erreichten uns die unbegreiflichen Nachrichten aus Israel. Der nächste Schabbat ist da und unsere Gedanken wandern zurück zur letzten Woche. Noch immer ist für uns das Geschehen unbegreiflich.


Wir, der Vorstand der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Celle schließen uns einer gemeinsamen Stellungnahme des Deutschen Koordinierungsrates in Bad Nauheim mit anderen vom 13. Oktober an:


Die „AG jüdisch & christlich beim Deutschen Evangelischen Kirchentag“, der „Gesprächskreis ‚Juden und Christen‘ beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken“ und der „Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit“ sind zutiefst erschüttert über den terroristischen Großangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober, am Schabbat und am Festtag zum Ende des Laubhüttenfestes. Tausende Raketen wurden vom Gazastreifen aus auf Israel abgefeuert. Hunderte Terroristen drangen in die Orte und Kibbuzim nahe der Grenze ein, verletzten, vergewaltigten und ermordeten ihre Bewohner auf brutalste Weise. Nach aktuellem Stand ist die Zahl der Toten in Israel durch die Großangriffe der islamistischen Hamas auf mindestens 1300 gestiegen, die große Mehrheit der Todesopfer sind Zivilisten, darunter 260 junge Menschen, die an einem Musikfestival im Negev teilgenommen hatten. Mehr als 3000 weitere Menschen sind verletzt worden, mehr als 150 wurden gewaltsam entführt.


Dieses menschenverachtende Massaker ist durch nichts zu rechtfertigen. Frauen, Männer und Kinder aus dem Schlaf zu reißen, heimtückisch zu ermorden und zu verschleppen ist Terror, nach internationalem Recht sind das Kriegsverbrechen bis hin zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit.


Unsere Gedanken sind bei den Opfern und bei all unseren Freunden und Freundinnen in Israel. Wir trauern mit denen, die einen lieben Menschen verloren haben. Wir wünschen allen Verletzten vollständige Genesung. Und wir bangen mit den Familien, Freundinnen und Freunden der Entführten. Es muss alles getan werden, sie so schnell wie möglich zu befreien!


Wir wissen, dass auch auf der palästinensischen Seite unschuldige Menschen in hohem Maße leiden, verletzt und getötet werden. Die Verantwortung für die aktuelle Eskalation der Gewalt liegt jedoch allein bei der Hamas. Allen, die wirklich Freiheit und Frieden für den Nahen Osten wollen, sagen wir: Beides wird es durch Terror nicht geben. Die Hamas, der Islamische Dschihad und die Hisbollah bringen nicht Befreiung und Gerechtigkeit für die Palästinenserinnen und Palästinenser, sondern nur noch mehr Gewalt und Blutvergießen.


Unsere volle Solidarität gilt in dieser Situation Israel und seiner Bevölkerung. Das Land hat jedes Recht auf seiner Seite, sich gegen den Terror zu verteidigen. Es ist die Verpflichtung Deutschlands, Israel bei der Wiederherstellung seiner Sicherheit zu unterstützen.


Was Israel jetzt braucht, ist echte internationale Solidarität. Wir fordern die Bundesregierung und die internationale Staatengemeinschaft auf, die Bemühungen um Frieden in der Region dringend ganz oben auf die politische Agenda zu setzen. Alle Verantwortlichen in den Kirchen und in der jüdischen Gemeinschaft rufen wir dazu auf, ihre Möglichkeiten zur Verständigung zu nutzen."


Weiter teilt die Gesellschaft mit: "Inzwischen sind einige Tage seit dem Angriff vergangen. Aber das ganze Ausmaß der Katastrophe ist noch nicht abzusehen. Unser Mitgefühl gilt den Opfern, den Trauernden und den Traumatisierten des Terrors.


Wir stehen in Kontakt mit Freunden der Gesellschaft in Israel. Die Erschütterung sitzt tief. Ein jeder, eine jede kennt oder hat Kontakt zu Menschen, die von dem Angriff betroffen sind. Wir werden nach Möglichkeiten suchen, den Menschen unsere Solidarität zum Ausdruck zu bringen.


Weiterhin stellen wir uns jeglichem Judenhass entgegen: im Nahen Osten, aber insbesondere hier in Deutschland. Unser Ziel ist es, dass Jüdinnen und Juden hier in Frieden und ohne Angst vor Übergriffen leben können. Dafür setzen wir uns hier vor Ort weiterhin ein."


Text: Katja Hufschmidt-Bergmann, Sabine Mähnert


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