Celle Tag: „Architektur – Von Zimmermännern, Fachwerk und Hausbau“


Foto: Peter Müller

CELLE. Am Samstag, dem 28. Mai, öffnen Bomann-Museum und Kunstmuseum Celle mit Stiftung Robert Simon ihre Pforten für den zweiten „Celle Tag“. Neben freiem Eintritt für alle BesucherInnen warten an diesem Tag zwischen 11.00 Uhr und 17.00 Uhr auch überall in den Museen spannende Ausstellungen, Aktionen, Führungen und Vorführungen darauf, von Groß und Klein entdeckt zu werden.


Der „Celle Tag“ steht dieses Mal unter dem Motto „Architektur – Von Zimmermännern, Fachwerk und dem Hausbau“. Für Familien und alle interessierten Besucher ergibt sich am Celle Tag die Möglichkeit, lebendig das alte Handwerk der Zimmerleute zu entdecken und zu erleben, wie sie Fachwerkhäuser bauten, wie diese Konstrukte überhaupt halten und welche Ideen Otto Haesler bei seinen Entwürfen antrieben.


Im Innenhof des Bomann-Museums führen Zimmerleute ihr uraltes Handwerk vor. Dabei können Besucher hautnah Arbeitstechniken und traditionelles Werkzeug erleben. Außerdem bietet sich ihnen die Möglichkeit, selbst den Hammer zum Nageln zu schwingen, Weidenruten für eine Fachwerkwand zu flechten oder gleich die ganze Wand mit Lehm auszufachen.


Aber auch in den anderen Räumen des Museums können große und kleine Besucherinnen und Besucher aktiv sein. Im Kunstmuseum werden sie Teil des Kunstexperiments „Bauen mit Licht und Farbe“. Nachdem sie sich in der Lichtkunstaustellung inspirieren lassen, entwerfen sie gemeinsam eine strahlende Lichtarchitektur.


Die museumspädagogische Werkstatt im Bomann-Museum richtet extra eine kleine Zimmermannswerkstatt ein, in der unter fachkundiger Anleitung Hammer, Bohrer, Säge und anderes Werkzeug ausprobiert und nach Herzenslust mit Holz gebaut werden kann. Außerdem bietet sie im Ausstellungsbereich Ur-und Frühgeschichte ein kleines Experiment an. Dort kann man versuchen, wie Menschen der Steinzeit Behausungen aus den Baustoffen zu bauen, die einem zur Verfügung stehen. Dabei ist Kreativität und Geschick gefragt. Auch im Bauernhaus können Besucherinnen und Besucher Hand anlegen. Dort vermitteln Hands-on-Stationen und kleine Spiele aktiv die Besonderheiten von Fachwerkhäusern.


Diese Hands-on-Stationen werden zudem Teil der kurzen Familienführungen „Wie hält den sowas“ sein. Interaktiv und spannend für Groß und Klein geht es auf Entdeckungstour durch das alte Bauernhaus. Woraus baut man ein Fachwerkhaus, warum fällt es nicht wieder zusammen und wie wohnt man eigentlich darin? Das sind nur einige der Fragen, denen während der Führung nachgegangen wird. Außerdem lädt das Museum zum „Speeddating mit Exponaten“ ein. Kurzweilig wird dabei jeweils ein Ausstellungsstück genau unter die Lupe genommen. Neben spannenden Objekten der Dauerausstellung wie der Frankfurter Küche und Gemälden Eberhard Schlotters, warten auch kleine Schätze des Museums auf ein Zusammentreffen. So präsentiert Museumsdirektor Stefan Daberkow das aufwendig restaurierte Großgemälde „Das Tischgebet“ des Celler Künstlers Carl Kricheldorff dem Publikum. Außerdem wird speziell für diesen Tag die umfangreich in Stand gesetzte Zunftlade der Celler Zimmerer aus der Schatzkammer der Museumssammlung hervorgeholt und gezeigt.


Daneben bietet dieser Tag noch viel mehr: Bücher-Stöber-Lounge, Takeaway-Büchertisch oder Malstation wollen entdeckt werden. Alle Infos erhalten sie auf der Homepage des Bomann-Museums und des Kunstmuseum Celle mit Stiftung Robert Simon.


Termin: 28.05. von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr (Einige Aktionen finden nur zu bestimmten Zeitpunkten am Tag statt.)


Ort: Bomann-Museum Celle und Kunstmuseum Celle mit Stiftung Robert Simon,

Schloßplatz 7, 29221 Celle


Eintritt und Aktionen sind an diesem Tag kostenfrei.

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