CDU-Antrag auf "Fußverkehrsstrategie"


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CELLE. In einem aktualisierten Antrag fordert die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Celle erneut die Erarbeitung einer "Fußverkehrsstrategie". Bereits im März 2020 hatte die CDU noch in der letzten Ratsperiode einen ähnlichen Antrag gestellt, der allerdings mit Beginn der neuen Ratsperiode formal nicht mehr gültig ist.

„Das Thema Fußgängerverkehr ist in der breiten Öffentlichkeit noch nicht richtig angekommen. Als alternative und emissionsarme Verkehrsarten werden vornehmlich Radverkehr und ÖPNV wahrgenommen. Wir wollen den Fußgängerverkehr mehr in deren Fokus rücken“, betont CDU- Fraktionsvorsitzender Alexander Wille. Die Möglichkeiten des Fußverkehrs würden gerade auch im Hinblick auf eine umwelt- und ressourcenschonende Mobilität bei weitem noch nicht vollständig ausgeschöpft, erklärt Joachim Ehlers, verkehrspolitischer Sprecher der CDU Ratsfraktion. Dabei werde übersehen, dass der Fußverkehr die umweltfreundlichste Fortbewegungsart überhaupt ist und jeder vierte Weg in Städten zu Fuß zurückgelegt wird. „Wir wollen wissen, wie groß das Potenzial des Fußverkehrs in Celle ist und welche Bedarfe Fußgänger haben“, fordert Wille. Außerdem sei für die CDU Fraktion von Bedeutung, wie die Fußverkehrsförderung zur Belebung der Innenstadt genutzt werden könne.

Wie weiterhin im Antrag gefordert, sollen in einem ersten Schritt exemplarisch für die Bereiche Altstadt, Sanierungsgebiet Neuenhäusen, schulnahe Bereiche und fußläufige Verbindungen von Parkhäusern in die Innenstadt Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Gute fußläufige Verbindungen in die Innenstadt seien zudem eine elementare Voraussetzung für eine autofreie Innenstadt und ein Akt der Wirtschaftsförderung, denn die Innenstadt werde davon zweifellos profitieren, argumentiert die CDU Fraktion. „Die CDU Fraktion betrachtet die Förderung des Fußverkehrs aber auch unter dem Aspekt der Verkehrssicherheit“ unterstreicht Ehlers. Grundvoraussetzung seien sichere Fußwege. „Wir müssen den Menschen auf dem Gehweg eine ungehinderte Mobilität ermöglichen, auch das gehört zur Förderung des Fußverkehrs“, fordert Ehlers.


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