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Blicke zurück und nach vorn – Abiturentlassungsfeier am Christian-Gymnasium

Felix Ertel, Philipp Hiestermann, Esther Laaser und Salma Laaser (v. l.) schlossen ihr Abitur mit 1,0 ab, Schulleiter Michael Zilk (Mitte) gratulierte ihnen auf der Entlassungsfeier.


HERMANNSBURG. 76 Abiturient:innen des Christian-Gymnasiums haben am Freitag ihre Zeugnisse erhalten. Vier davon erhielten die Note 1,0. Während der Feierstunde in der Aula verbanden sich Reflexionen über das Erreichte mit solchen über das, was nun folgen wird.

 

Die Jahrgangsbesten heißen Felix Ertel, Philipp Hiestermann, Esther Laaser und Salma Laaser. Alle vier haben ihr Abitur mit der Gesamtnote 1,0 abgeschlossen. Einen Schnitt von 2,0 oder besser erreichten insgesamt 21 Abiturient:innen. Darüber hinaus wurden zahlreiche (nunmehr Ex-) Schüler:innen für besondere Einzelleistungen in bestimmten Fächern, ihr soziales Engagement oder ihren jahrelangen Einsatz als Schulsanitäter, in Arbeitsgemeinschaften oder der Schülervertretung ausgezeichnet.


Gewonnen hatten allerdings alle der 76 geehrten Jugendlichen: Groß war der Respekt ihnen und ihren Leistungen gegenüber, der aus den Worten des Schulleiters Michael Zilk und der Redner:innen aus Kollegium (Marion Reimann), Eltern- und Schülerrat (Martina Wittenburg, Julia Gebel und Damiano Kauschinger) deutlich wurde. In den musikalisch durch die Bigband und das Kammermusikensemble stimmungsvoll eingerahmten Ansprachen ging es immer wieder um die vielfältigen, über den Lernstoff hinaus reichenden Aufgaben, die von den Abiturient:innen zu meistern gewesen seien.


So wies beispielsweise Die Festrednerin Marion Reimann unter anderem darauf hin, dass allein schon der Schulweg für manche Schüler:innen eine Gesamtstrecke von über 50 000 zurück gelegten Kilometern betrage, was mehr als einer Erdumrundung entspreche. Die Corona-Pandemie und der Prozess der Digitalisierung mit allen damit verbundenen Chancen und Risiken seien zusätzliche Herausforderungen gewesen.


Rückblicke prägten ebenso die Rede des Abiturjahrgangs, die Fia-Janice Meyer und Jamie Webb hielten. Insbesondere die in den Jahren unternommenen Klassenfahrten seien gut in Erinnerung geblieben. Auch wenn solche Ereignisse und die gemeinsame Zeit mit den Mitschüler:innen nun vorbei seien, schaueman zuversichtlich auf den nun folgenden Lebensabschnitt: „Wir freuen uns – schauen wir mal, was wird!“


Kritische Spekulationen darüber, wie die Zukunft aussehen könnte, kamen indes während der Feierstunde nicht zu kurz. Sei es die humorvolle Thematisierung des Lehrkräftemangels in einem Sketch der Oberstufen-Theater-AG oder die in gleich mehreren Reden angesprochenen, möglichen Auswirkungen des Einsatzes künstlicher Intelligenz in Bildungswesen und Gesellschaft: An Problembewusstsein mangelte es weder den alten noch den jungen Akteur:innen, was wiederum allzu pessimistischen Prognosen entgegenstehen dürfte.


Für die Abiturient:innen gilt schlussendlich das, was Julia Gebel und Damiano Kauschinger vom Schülerrat ihnen mit auf den Weg gaben: „Für euch ist das nächste Kapitel einfach nur eine leere Seite mit endlos vielen Möglichkeiten, ein Neuanfang. Es ist ganz egal, wer ihr hier wart oder welchem Handlungsstrang ihr bisher gefolgt seid. Es ist für euch nun an der Zeit, umzublättern und das nächste Kapitel selbst zu schreiben.“

 

 

Bild und Text: Sebastian Salie

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