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"58 Verstöße bei 62 Kontrollen" - Polizei gegen "Autoposer" und "Clankriminelle"


Foto: TOPIC / stock.adobe.com

CELLE. Am vergangenen Wochenende fand unter der Koordination des Landeskriminalamtes Niedersachsen ein landesweiter so genannter "Joint Action Day", eine laut Polizei "proaktive Kontrollaktion von Autoposern", statt.


Die Kontrollen richteten sich nach Angaben der Polizei in erster Linie gegen Akteure aus dem kriminellen Milieu bzw. kriminellen Clanstrukturen, die sich nach ihrer Erkenntnis häufig in der "Autoposer-Szene" bewegen würden. "Es ist zunehmend festzustellen, dass die Verkehrssicherheit unter dem Verhalten von Fahrzeugführern leidet, die sich grob verkehrswidrig und vorsätzlich über Regeln hinwegsetzen und mit hochmotorisierten PKW den Straßenverkehr als ihre Bühne nutzen", so die Polizei.

In diesem Zusammenhang führte sie in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Celle am Samstagabend bis in die Nacht schwerpunktmäßige Kontrollen durch. Am Celler Schlossplatz, an der Nienburger Straße sowie an der Hannoverschen Heerstraße seien insgesamt 62 Fahrzeuge und ihre Insassen kontrolliert.

in "szenetypische Fahrzeugen" kontrolliert. Dabei seien insgesamt 58 Verkehrsordnungswidrigkeiten, darunter zahlreiche Geschwindigkeitsverstöße, festgestellt worden.

"Die Bekämpfung krimineller Clanstukturen stellt die niedersächsische Polizei und Justiz weiterhin vor große Herausforderungen und ist Bestandteil einer landesweiten Schwerpunktsetzung. Diesem Phänomenbereich hat sich auch die Polizei Celle mit der Initiierung des Netzwerkes 'CELLstruktur' angenommen", so die Polizei. Die aus der Schwerpunktkontrolle neu gewonnenen Informationen würden in das Netzwerkprojekt einfließen, um künftig mit den anderen Netzwerkpartnern aus der öffentlichen Verwaltung noch frühzeitiger sogenannte clankriminelle Gruppierungen erkennen und konsequent gegen sie vorgehen zu können.

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