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169 Jahre Haft? Ex-VW-Manager im "Schramme-Talk"




CELLE. Eine Odyssee von Gefängnisaufenthalten in den USA und Deutschland: Zwischendurch auch in einer 32-Mann-Zelle ohne Tageslicht und Freigang. Oliver Schmidt berichtet offen über seine Erfahrungen.

Bei der Rückreise aus dem Weihnachtsurlaub in Florida und auf Kuba klicken im Januar 2017 am Flughafen die Handschellen. Sein Heimatland Deutschland sieht er so schnell nicht wieder. Der exponierte Job bei VW ist futsch. Wegen Beteiligung am Abgasskandal wird er in den USA schließlich zu sieben Jahren Haft plus einer Geldstrafe von 400.000 Dollar verurteilt. Sein Arbeitgeber verklagt ihn auf Schadensersatz. In der Automotive-Branche sei er verbrannt und brauche sich nirgendwo mehr zu bewerben.

SCHRAMME-derTALK-Moderator Peer-Detlev Schladebusch fragt ihn, wie sein Leben jetzt aussieht und was er aus allem gelernt hat. Ihm sitzt ein selbstkritischer Mann gegenüber, der im Gefängnis und damit jetzt auch in seinem neuen Leben drei große Schätze entdeckt habe, die wichtiger seien als ein super Job mit vielen Annehmlichkeiten und großer Anerkennung: Gesundheit, Familie und Freunde, Freiheit.


Anschaulich und kurzweilig erzählt er von den unterschiedlichsten Hafteinrichtungen, der Unterstützung durch seine Ehefrau, Familie und Freunde. Um nicht verrückt zu werden, habe er im Gefängnis viel gearbeitet, gelesen und geschrieben. Allen, die in ähnliche Situationen kommen, rät er, sich nicht aufzugeben und dem Leben einen neuen Sinn zu geben. www.schramme-dertalk.de


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